<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-2258209585170226271</id><updated>2012-01-23T23:40:01.618-06:00</updated><title type='text'>Swannys Friedensdienst in Nicaragua</title><subtitle type='html'>1 Jahr in Mittelamerika... meine Arbeit, Erlebnisse, Besonderheiten, Bilder und alles, was mir so auffällt</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://swanny-in-bilwi.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2258209585170226271/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://swanny-in-bilwi.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Swanny</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09018035343409095107</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='19' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_QEwiMctbvDQ/Rp_FUc6BaLI/AAAAAAAAAAk/idGGDp2glpA/s320/swantje-madrid.jpg'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>23</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2258209585170226271.post-2451355493634540551</id><published>2008-06-18T16:51:00.001-06:00</published><updated>2008-06-18T16:53:45.321-06:00</updated><title type='text'>Moritz Beriche</title><content type='html'>ich empfehle euch, wenn ihr noch mehr wissen wollt, was so in puerto abgeht, die Berichte von meinem Kumpanen Moritz. er hat ziemlich ausfuehrlich geschrieben. rechts ist ein link auf seine seite --&gt; moritz sein blog&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2258209585170226271-2451355493634540551?l=swanny-in-bilwi.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://swanny-in-bilwi.blogspot.com/feeds/2451355493634540551/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2258209585170226271&amp;postID=2451355493634540551' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2258209585170226271/posts/default/2451355493634540551'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2258209585170226271/posts/default/2451355493634540551'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://swanny-in-bilwi.blogspot.com/2008/06/moritz-beriche.html' title='Moritz Beriche'/><author><name>Swanny</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09018035343409095107</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='19' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_QEwiMctbvDQ/Rp_FUc6BaLI/AAAAAAAAAAk/idGGDp2glpA/s320/swantje-madrid.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2258209585170226271.post-5229013587612409587</id><published>2008-06-11T12:30:00.002-06:00</published><updated>2008-11-23T15:27:24.757-06:00</updated><title type='text'>2.Unterstuetzerbericht</title><content type='html'>Halloele,&lt;br /&gt;hier mein 2. Unterstuetzerbericht von Mitte Mai. Bald gibts auch neue Fotos.&lt;br /&gt;Liebe Gruesse&lt;br /&gt;Swantje&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;San Pedro, Lago Atitlán, Guatemala, 16. Mai 2008&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lieber Unterstützer, Verwandte, Freunde,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Zeit rast. Wenn mich die Leute fragen: Und, wie lange bleibst du noch?, werde ich immer ein bisschen unruhig, denn es sind jetzt nur noch knappe 4 Monate. 4 Monate, die auch noch wie im Fluge vergehen werden. Und immer wieder sieht und erlebt man was neues, sei es was neue Orte betrifft oder Kulturunterschiede.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seit Dezember ist viel passiert. Ich habe an mehreren Konferenzen teilgenommen, hatte Besuch von meinen Eltern, einige Besprechungen wegen unseres Freiwilligendienstes hier und endlich hat auch die Arbeit richtig angefangen. Und während all dieser Ereignisse, so im Februar, hatte ich auf einmal das Gefühl: jetzt bin ich richtig angekommen, habe verstanden, wie die Dinge hier laufen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kulturunterschiede&lt;br /&gt;Es wird immer viel über Kultur und deren Unterschiede geredet, doch was das konkret bedeutet, ist für einige vielleicht nur wage zu erahnen. Ich erfahre die Unterschiede hier täglich am eigenen Leibe; einige Kulturmerkmale übernimmt man, andere lassen einen verzweifeln, sind sie doch für unserer Denk- und Lebensart unverständlich.&lt;br /&gt;Diese Unterschiede beginnen schon bei Kleinigkeiten, wie z.B. mit auf andere Leute zeigen. In Deutschland benutzt man dazu den Zeigefinger, hier den Mund, der wie beim Küssen nach vorne geschoben wird. Das kommt einem am Anfang ziemlich komisch vor und man fragt sich, was die Person eigentlich von einem will.&lt;br /&gt;Auch die Essensgewohnheiten sind anders. Hier an der Costa isst man oftmals mit den Fingern und es gibt drei Mal am Tag warmes Essen, welches meist fettig ist, da so gut wie jedes Gericht mit reichlich Öl gekocht bzw. gebraten wird.&lt;br /&gt;Insgesamt geht das ganze Leben hier ziemlich gemächlich voran, auch was das Arbeiten betrifft; feste Abmachungen sind z.B. schwer zu treffen, Besprechungen fangen oft mit einstündiger Verspätung an oder die Eingeladenen erscheinen überhaupt nicht. So ist es schwierig, irgendetwas zu organisieren, denn auf die meisten Leute ist einfach kein Verlass. Zudem fehlt oftmals die Kommunikation der Leute untereinander, Informationen werden nicht weitergeleitet und mitgeteilt. Außerdem habe ich festgestellt, dass die Menschen hier wenig miteinander arbeiten, so wie wir das kennen., das betrifft z.B. das Verteilen von Aufgaben. Viele wollen hier alles alleine machen und nicht gemeinsam.&lt;br /&gt;Ein weiteres Problem ist, dass die Leute hier nicht diskutieren und versuchen Kompromisse und Lösungsvorschläge zu finden, wenn es Konflikte gibt. Das Problem wird einfach totgeschwiegen und so getan, als wäre nichts, was jedoch zu Missorganisation und Unfrieden führt. In dieser Hinsicht muss noch ganz viel getan werden; was man jedoch bedenken muss ist, dass der Lebensstandard hier niedrig ist, es eben nicht alles im Überfluss gibt, und so es ziemlich menschlich ist, dass jeder erst mal auf sein eigenes Wohlbefinden schaut.&lt;br /&gt;In meinem letzten Bericht habe ich ja schon erzählt, dass die Nicaraguaner ein sehr gastfreundliches und offenes Volk Fremden gegenüber sind. Schnell entwickelt sich ein Gespräch, auf der Straße oder im Laden; die Leute sind neugierig und wollen wissen, woher du kommst, was du hier machst und wie du Nicaragua findest. Doch richtige, tiefgründige Freundschaften zu schließen, ist sehr, sehr schwierig. Die Leute lassen nur bis zu einem bestimmten Punkt an sich ran, dann geht es erstmal nicht weiter. Es ist gerade andersrum als in Deutschland, wo man zunächst eher distanziert ist, doch sich mit der Zeit öffnet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Englischunterricht&lt;br /&gt;Zum einen aufgrund dieser Unterschiede was Organisation und Kommunikation betrifft ging die Planung des Englischunterrichts für die Jugendlichen von AJECIM (Jugendorganisation der Iglesia Morava) ziemlich langsam vonstatten. Zum anderen weil die Region nach dem Hurrikan im September ein bisschen wie gelähmt war und weil wir so gut wie keine Unterstützung seitens der Kirche bekommen haben. Doch im März hat der Unterricht endlich angefangen, nachdem wir seit Januar an dessen Organisation, Bekanntmachung und Vorbereitung beschäftigt waren. Ich gebe zwei Mal pro Woche Unterricht am Vormittag, jeweils zwei Stunden Montags und Donnerstags. Moritz gibt den Kurs am Nachmittag. Meine Schüler sind hauptsächlich Jugendliche der Kirche, ich habe aber auch eine ältere Dame in meinem Kurs und ein Mädchen von 12 Jahren; generell kann jeder mitmachen, der motiviert ist. Der Kurs kostet monatlich eine Gebühr von 30 Cordobas, was ca. 1,60 US$ entspricht. Dieses Geld verwenden wir für die Materialien, die wir benötigen, wie Marker für die Acryltafel und Kopien von Arbeits- und Vokabelblättern. Zudem ist dies eine Zusicherung seitens der Schüler, dass sie auch wirklich regelmäßig kommen. 30 Cordoba sind zwar nicht so viel, aber man kann sich immerhin 3 Cola oder 15 kleine Brote davon kaufen. So sind von meinen auf dem Papier knapp 20 Schülern regelmäßig so 10-15 anwesend; für die hiesigen Verhältnisse ist das nicht schlecht, denn Durchhaltevermögen, Sich-dahinter-klemmen und Lernwille ist für viele ein großes Fremdwort. An sich läuft der Unterricht gut, nur lernen meine Schüler sehr, sehr langsam. Einerseits weil die meisten weder Vokabeln lernen noch ihre Hausaufgaben machen, andererseits weil sie das System und die Logik der Sprache nicht erkennen (wobei: die meisten sprechen ja sogar zwei Sprachen: Spanisch und Miskitu). Daran sieht man deutlich den riesigen Unterschied des Bildungsniveaus zu Deutschland, wo man von Kind auf beigebracht bekommt, zu lernen und Dinge zu erfassen. Hier jedoch ist dieser Bereich noch total unterentwickelt, da fehlen die Mittel und gute ausgebildete Lehrkräfte. Schuld an der mangelnden Lernleistung ist zudem meiner Meinung nach, dass die Familien hier sehr groß sind und so jedes Kind nicht die Aufmerksamkeit bekommt, die es benötigt. Zudem wird hier überhaupt nicht gelesen bzw. vorgelesen; so eine wunderbare Lesekultur wie in Deutschland exisitiert nicht. Das einzige Buch, was wichtig ist und so gut wie jeder besitzt, ist die Bibel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Abgesehen von dem Unterricht für die Jugendlichen von AJECIM hätten wir schon längst mit Englischunterricht im Gefängnis anfangen sollen. Problem diesmal war dasselbe wie schon genannt unter Kulturunterschiede: schlechte Organisation seitens des Pastors, der das initiiert, sowie Termine, die nicht eingehalten wurden. Mitte März war dann alles geregelt; wir hatten einen Vertrag, der endlich von allen, u.a. dem Richter und dem Polizeichef, unterschrieben war. Doch aufgrund von Unruhen in der Stadt konnten wir dann nicht anfangen, der Beginn wurde verschoben, mit der Begründung dass die Polizei in der Stadt gebraucht werde und für unsere Sicherheit keine zu Verfügung stände. Während dieser Protestaktionen kam es zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Polizei, das Rathaus wurde demoliert sowie die Straße Richtung Managua blockiert, sodass keine Fahrzeuge passieren konnten. Grund des Protestes war die Ankündigung der Regierung der RAAN (Autonome Region Nordatlantik) die kommenden Wahlen um ein Jahr zu verschieben, um die Arbeit betreffend der Hurrikanhilfe/spenden abzuschließen. Viele der Demonstranten waren jedoch nicht aufgrund dieser politischen Motive an den Aktionen beteiligt, sondern einfach betrunken und mit der Lust Randale zu machen. Die Unruhen haben sich mittlerweile gelegt, wann wir nun mit dem Unterricht beginnen ist noch nicht konkret geklärt, da immer wieder etwas dazwischen kommt; wohl aber Ende Mai, wenn ich aus meinem Urlaub wieder komme.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einige meiner Arbeitszeit bin ich nun damit beschäftigt; den Englischunterricht zu geben und vor allem vorzubereiten, d.h. den Unterricht zu planen sowie Arbeits- und Vokabelblätter anzufertigen, was gewisse Zeit in Anspruch nimmt. Als Hilfe haben wir nur ein paar Schulbücher aus Deutschland, ein Wörterbuch und unsere eigenen Erfahrungen aus der Schulzeit.&lt;br /&gt;Das Unterrichten macht mir Spass und meine Schüler sind froh, die Möglichkeit zu haben, Englisch zu lernen. Ab und zu mache ich auch Spiele oder bringe ihnen Lieder bei, wie My Bonny is over the ocean, was ziemlich gut ankommt. Denn gerade singen ist hier extrem gefragt. Egal wo du hinkommst, die Leute wollen immer, dass du ihnen was vorsingst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Konferenzen und krisi siknis&lt;br /&gt;Neben dem Englischunterricht besteht unsere Arbeit oder unser Friedensdienst darin, an den Konferenzen von AJECIM teilzunehmen. Im Dezember waren Moritz und ich mit in Puerto Lempira, Honduras, im Januar auf der großen Jahreskonferenz des Distriktes in der Gemeinde Wawa Bar und Ende April in Halover. Diese Konferenzen dauern mit Hin- und Rückweg zwischen 4 und 6 Tagen, wobei die Reise zum Konferenzort, wenn weit weg, meist ein ziemlicher Akt ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach Honduras sind wir insgesamt 12 Stunden in einem Jeep gefahren, zu 14. auf Ladefläche und vorne drinnen, über eine einzige Loch- und Modderstraße. An der Grenze haben wir in einem Panga (schmales, langes Holzboot) den Río Coco überquert.&lt;br /&gt;Puerto Lempira liegt genau wie Puerto Cabezas an der Atlantikküste und wird ebenfalls zum größtenteil von den Miskitos bewohnt. So ist die Art des Lebens ähnlich, die Häuser sind aus Holz und auf Stelzen gebaut.&lt;br /&gt;Das Thema der dortigen Konferenz war „AJECIM“, welches in Honduras erst seit kurzem existiert und wir „Nicas“ sollten hierbei mit Tipps und Ratschlägen unterstützen. Auch Moritz und ich mussten über unsere Zusammenarbeit mit AJECIM als Freiwillige berichten, was zu dem damaligen Zeitpunkt jedoch sehr schwierig war, hatten wir kaum begonnen zu arbeiten und uns einzuleben. Wir haben dann noch ein Gruppenspiel mit den Leuten gemacht, mit der schönen Nachricht, dass man versuchen sollte, Probleme gemeinsam zu lösen.&lt;br /&gt;Ansonsten haben wir die meiste Zeit der Konferenz in der Kirche verbracht, was für uns ziemlich langweilig war, denn alles war auf miskitu. Morgens und Nachmittags wurde über AJECIM geredet, ein paar Gruppenspiele gemacht, jeden Abend fand Gottesdienst statt. Trotzdem hatten wir auch viel Spaß mit unserer Nica-Truppe und am Sonntag hatten wir sogar das Glück, gleich vier Hochzeiten miterleben zu dürfen, die dort in der Kirche gefeiert wurden. Das interessante: alle Hochzeitspaare waren schon in höherem Alter. Insgesamt ist das Hochzeit feiern eine ziemliche Zeremonie, mit etlichen Brautjungfern und Kavalieren, alle in weiß; nach der Trauung gab es Essen und Trinken auf dem Gelände der Kirche (was übrigens nie fehlen darf), mehr Stress jedoch als freudiges Feiern für das Brautpaar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die nächste Konferenz von AJECIM fand im Januar statt, in der paradiesischen Gemeinde Wawa Bar südlich von Puerto Cabezas gelegen und nur über Wasserweg zu erreichen. Nach 8-stündigem Warten am Bootsanlegesteg (die Organisation hier!) nahmen wir den Weg über die Lagune und mischten uns unter die mehr als 1000 Jugendlichen, die aus dem ganzen Distrikt zu dieser Jahresabschlusskonferenz gekommen waren.&lt;br /&gt;Das Programm der Konferenzen wird immer vom Vorstand des Distriktes ausgearbeitet, um Unterkunft und Essensversorgung kümmert sich die Gemeinde. Meist wird jede Gruppe (z.B. eine Kongregation aus Puerto oder die Leute einer anderen Gemeinde) in einem Haus untergebracht, welches die dort lebende Familie zu Verfügung stellt. Moritz und ich jedoch haben im Haus des Onkels unseres Freundes gewohnt, wo ich mich wie zu Hause gefühlt habe. Das Essen auf der Konferenz ist ziemlich einfach, besteht aus Reis, Brot, Bohnen, Fleisch (Rind oder auch Schildkröte) oder Fisch in verschiedenen Zusammenstellungen und wird in riesigen Töpfen über dem Feuer gekocht. Problem dabei ist die Hygiene und dass kein Trinkwasser sondern unbehandeltes Brunnenwasser verwendet wird. So hatten Moritz und ich beide schon oft mit Magenproblemen zu kämpfen und auch schon Parasiten gehabt.&lt;br /&gt;Der Tagesablauf an den Konferenzen ist meist derselbe: man beginnt morgens mit einem kleinen Gottesdienst, dann wird den Jugendlichen in Gruppen zu verschiedenen Themen Unterricht erteilt, Mittagessen und –pause, wieder Unterricht (an einem Nachmittag Sport), Abendessen und Gottesdienst. Für uns alles nicht so interessant, denn wie schon gesagt, ist alles auf miskitu und für uns nicht zu verstehen (ich verstehe und spreche zwar ein bisschen, aber nicht ausreichend), zudem sind die Themen sehr religiös.&lt;br /&gt;Unsere Mithilfe bei dieser Konferenz bestand leider nur in der Gestaltung des Kinderprogramms an einem Nachmittag, sowie eines Gruppenspieles, welches wir mit den Leitern der jeweiligen Jugendgruppen der ganzen Region durchgeführt haben. Es hätte aber noch mehr Arbeitsmöglichkeiten für uns z.B. in Form von Vorträgen über sozial relevante Themen (Umwelt, Aids, Drogen, etc.) geben können, welche uns vorher nach mehrmaligem Fragen, wie wir mitwirken können, jedoch nicht aufgezeigt wurden. Diese schlechte Kommunikation gestaltet die Zusammenarbeit mit der Kirche als schwierig, was eben auch zu der schon genannten Verzögerung des Englischunterrichts geführt hat, weswegen wir diesen mehr oder weniger auf eigene Faust geregelt haben.&lt;br /&gt;Aufgrund dessen und weiteren Schwierigkeiten in der Kooperation hatten wir im Anschluss an die Konferenz einige Besprechungen über den Freiwilligendienst hier, an deren Verbesserung wir stetig arbeiten.&lt;br /&gt;Trotz wenig Gelegenheit der Mithilfe für uns und viel Gottesdienst verbrachten wir diese Konferenz in Wawa sehr schön, haben die Gemeinde mit Strand und Kokospalmen kennen gelernt, diese, die Kokosmilch (die übrigens klar und nicht weiß ist) zu genüge gekostet und uns mit den Jugendlichen ausgetauscht sowie ihnen einige Wörter deutsch beigebracht.&lt;br /&gt;Ein Ereignis gab es bei der Konferenz, das uns ziemlich grübeln und ungläubig schauen ließ: krisi siknis. Diese „Verrückte Krankheit“ ist ein Phänomen, welches wohl öfter bei solchen Konferenzen auftritt und hauptsächlich junge Mädchen und Frauen betrifft. Diese verfallen dann in eine Art Wahn, schreien, schlagen wild um sich und versuchen wegzurennen. Dabei entwickeln die sie, „Befallenen“, eine solche Kraft, dass es mehrerer Männer benötigt um sie festzuhalten und zu zähmen, bis der Anfall nachlässt. Die Miskitus glauben, diese Wahnanfälle werden durch einen Hexer mit einem schwarzen Buch, der im Namen des Teufels dunkle Magie betreibt, ausgelöst. Während der Anfälle sprechen manche der Betroffenen über eben diesen Hexer und wie viele Leute insgesamt von der Krankheit befallen werden, dabei nennen sie teilweise deren Namen. Zur Heilung wird den Erkrankten eine Mischung aus Knoblauch, blauem Pulver und ein paar Kräutern auf Gesicht und Brustkorb aufgetragen. Am Ende der Konferenz hatte sich die ganze Situation dann wieder beruhigt und es wurden auch nicht siebzig Personen von der Krankheit befallen, wie die Betroffenen vorhergesagt hatten. Für mich war dieser ganze Spuk ziemlich unbegreiflich und ich weiß immer noch nicht genau, was ich davon halten soll. Ich bin nunmal in einer Welt aufgewachsen, in der die Vernunft über allem steht und es für alles eine logische und rationale Erklärung gibt. Das Volk der Miskitu ist jedoch sehr abergläubisch, glaubt an Sirenen (Frauen) in Gewässern, die Männer mit in die Tiefe ziehen, Dämonen und Geister von Toten, die nachts umherirren sowie Menschen, die sich in Affen verwandeln können. „Krisi siknis“ scheint also eine kulturell bedingte Erscheinung zu sein, so hat es auch die Direktorin der Preparatoria der lokalen Universität erklärt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei unserer nächsten Konferenz Ende April in Halover trat dieses Phänomen nicht auf. Diese Konferenz war auch ein ziemlich kleine, mit nur gut 50 Teilnehmern, doch ein wunderbares Ereignis. Halover liegt noch ein Stück weiter südlich als Wawa Bar zwischen der Atlantikküste Nicaraguas und einer Lagune. Die Anreise im Panga dauerte sechs Stunden, bei praller Sonne über Lagune und Meer, doch der Ort und der Empfang ließ das vergessen. Bei Sonnenuntergang erreichten wir die Comunidad, wo uns eine Horde Kinder, Frauen und Männer freudig erwarteten und uns sogleich unser Gepäck zur Kirche, dem Ortszentrum, trugen. Zusammen mit fünf anderen Teilnehmern aus Puerto übernachteten wir in einem der typischen auf Stelzen gebauten Holzhäusern.&lt;br /&gt;Der Ablauf der Konferenz war ähnlich dessen in Wawa, Unterricht und culto; wir hatten diesmal auch einen Vortrag vorbereitet, und zwar über Umwelt und deren Schutz, welcher hier nicht sehr groß geschrieben wird. Überall liegt Müll herum, sei es auf der Straße, auf Flüssen oder am Strand; leere Benzinkanister werden vom Boot aus einfach ins Meer geschmissen und somit gelangt Benzin, auch wenn nur in kleinen Mengen, in die Gewässer. Problematisch ist das insofern, dass frei rumlaufende Schweine diesen Müll fressen, sowie Fische und Krebse die sich zersetzenden Abfallstoffe und damit auch Bakterien aufnehmen, die zu Krankheiten bei den Menschen führen. Zudem wird das Grundwasser verschmutzt, welches von den meisten Leuten hier unbehandelt getrunken wird. Durchfallerkrankungen und Magenprobleme sind hier also keine Seltenheit, nicht nur nicht-daran-gewöhnte Ausländermägen sind davon betroffen. Unser Vortrag zum Thema wurde an sich gut aufgenommen, es wurde auch viel nachgefragt, doch mit dem Verlassen der Kirche (wo wir vorgetragen hatten), wohl direkt wieder aus dem Gehirn gestrichen. So hat z.B keine 10 Minuten später einer der Verantwortlichen von AJECIM wieder eine Plastiktüte einfach so auf die Erde geschmissen, was uns ziemlich wütend gemacht hat.&lt;br /&gt;Während dieser Konferenz haben wir zudem einen Nachmittag mit ca. 50 Kindern der Comunidad einige Spiele gespielt, wie fangen, Katz und Maus sowie ein Sing- und Klatschspiel, was super viel Spaß gemacht hat. Ein Freund hat uns dabei beim übersetzen geholfen, denn die meisten Leute in den abgelegenen Gemeinden sprechen nur miskitu. Ich bin zwar dabei zu lernen und habe auch einige Fortschritte gemacht, kann mich mit den Kindern unterhalten, doch zum Spiele erklären reicht es leider noch nicht.&lt;br /&gt;Zurück nach Puerto sollte es am Montag morgen um 3 Uhr gehen, schlussendlich starteten wir um 6 Uhr vom Strand aus, bei gutem Wellengang, der unseren leeren Mägen ein gewisses Unwohlsein bescherte. Proviant hatten wir keinen dabei, daran wird hier generell nie gedacht; nur Moritz und ich hatten eine Flasche Wasser.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Internationale Konferenz ID (Identität)&lt;br /&gt;Eine weitere Konferenz fand Ende Dezember, Anfang Januar statt, keine gewöhnliche AJECIM-Konferenz jedoch, sondern die Internationale Konferenz ID, von der ich in meinem 1. Unterstützerbrief berichtet habe. Hierbei konnten wir abgesehen von der Vorbereitung leider nicht in der Form mitwirken, wie wir uns das vorgestellt hatten. Wir haben jedoch in der Küche mitgeholfen, an den Vorträgen teilgenommen sowie die Teilnehmer aus den USA, dem Kongo und Schweden begleitet und animiert sowie Erfahrungen ausgetauscht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kleinere Arbeiten&lt;br /&gt;Ansonsten übernehme ich immer mal wieder kleinere Arbeiten, die im Büro von AJECIM anfallen, wie Einladungen schreiben oder bei der Vorbereitung der kirchlichen Volleyballliga helfen. Im Januar, nach den Gesprächen bezüglich des Freiwilligendienstes, haben Moritz und ich zudem die Organisation einer Brigade bestehend aus Jugendlichen von hier und US-Amerikanern maßgeblich unterstützt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuch aus Deutschland&lt;br /&gt;Zu Beginn der internationalen Konferenz Ende Dezember hatte ich noch das Glück, meine Eltern hier haben zu dürfen, welche Mitte Dezember gekommen waren, um mich zu besuchen. Eine Woche haben wir zusammen am Pazifik verbracht, die Städte Managua, Granada, Masaya angeschaut sowie einige schöne Tage auf der Insel mit den zwei Vulkanen – Ometepe - verbracht. Anschließend sind wir zusammen in meine neue „Heimat“ gefahren, wo wir gemeinsam bei der Pastorenfamilie meiner Kirchengemeinde gewohnt haben, wodurch meine Eltern einen ziemlich guten Einblick in das nicaraguanische Leben erhalten haben. Weihnachten und Silvester haben wir zusammen gefeiert; die Stimmung war jedoch ziemlich komisch, unweihnachtlich ohne Kälte und Plätzchen von Oma.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;NicaNetz-Seminar und die Art des Reisens&lt;br /&gt;Eine weiteres Mal bin ich im Februar an den Pazifik gereist. Grund diesmal war das NicaNetz-Seminar, welches 4 Tage lang in der Nähe von Managua stattfand. Doch statt zu fliegen bin ich dieses Mal zusammen mit Moritz per Bus gereist, was, trotz einer Distanz von nur 517 km, eine Fahrt von 20 Stunden bedeutete. Denn die Straße von Puerto nach Managua ist nicht geteert, besteht nur aus Sand, Staub und riesigen Löchern und die Busse, die eingesetzt werden, sind die ältesten Amischulbusse überhaupt und müssen teilweise alle 40 Minuten anhalten (wie bei mir auf dem Rückweg), um Kühlwasser nachzuschütten oder sonstige Reparaturen vorzunehmen. Auf dem Hinweg hatten wir zudem noch das Pech, das in Rosita gestreikt wurde, was uns eine Wartezeit von vier Stunden einbrachte (die Straße war blockiert), und in Siuna Langustenschmuggler überführt wurden, was uns weitere zwei Stunden kostete. Das Seminar und die weiteren Tage dort entschädigten jedoch für die stressige Anreise. Knapp 20 deutsche Freiwillige aus verschiedenen Orten Nicaraguas waren gekommen (wir aber waren die einzigen costeños – konnten unseren „Kollegen“ entsprechend viel berichten), um sich über Arbeit, Probleme und Erlebnisse auszutauschen sowie einige Vorträge anzuhören. Dabei musste ich feststellen, dass es mal wieder schön war, unter vielen seiner Landsleute zu sein, die das ein oder andere Unverständnis über Nicagewohnheiten teilen z.B. das Handy, Fernseher und Stereoanlage wichtiger sind als ein solides Haus mit vier Wänden, Trinkwasser (aufbereitetes Wasser) oder das Schulgeld der Kinder. Am Ende des Seminars hatten wir noch die Ehre in der deutschen Botschaft zu Gast sein zu dürfen, sowie ein deutsches Mittagessen mit Gesprächsrunde mit dem stellvertretenden Botschafter einzunehmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Costa und ihre „Autonomie“&lt;br /&gt;Ein paar Tage des „Westurlaubs“ nutzten Moritz und ich noch dazu einen Abstecher nach San Juan del Sur zu machen, den Canyon von Somoto zu durchschwimmen, den Vulkan von Masaya zu besteigen sowie Exklusivitäten wie Pizza, gelber Käse und McDonalds zu genießen. Dinge, die es hier an der Atlantikküste gar nicht oder nur sehr teuer gibt. Grund dafür ist, dass die dem Namen nach autonome Region Nordatlantik, eigentlich ziemlich abhängig vom Rest des Landes ist und kaum eigene Fabriken und Industrie besitzt, sondern viele Sachen aus Managua importiert. Auch grundlegende Dinge wie Milch, Eier, Hühnchen und Tomaten werden aufwendig (man beachte die Straße und die Benzinpreise) vom Pazifik herbeigeschafft, was für mich ziemlich unverständlich ist, könnte man diese doch auch hier anbauen bzw. züchten. So ist die Milch hier jedoch doppelt so teuer als am Pazifik und von kaum jemanden zu bezahlen, die Hühnchenpreise steigen stetig. Dies ist ein Beispiel, welches zeigt, dass die Leute hier oft nicht mit- bzw. nach-vorne-denken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Semana Santa&lt;br /&gt;Einige schöne Tage verbrachten wir hier in Puerto im März während der Semana Santa, der Osterwoche zu der fast alle arbeitstechnisch frei haben. Wir bekamen zu diesem Anlass Besuch von ganz vielen cheles (Weißen), zwei Freiwilligen vom Pazifik plus Anhang sowie einem Freund von Moritz aus Deutschland. Während dieser Woche sind an einem Teil des Strandes Ess- und Bierstände aufgebaut, d.h. es gibt fiesta bis in die Nacht. Normalerweise ist das oder nur nachts am Strand spazieren gehen nicht möglich aufgrund herumlungernder Diebe.&lt;br /&gt;Sturz&lt;br /&gt;Ein nicht so schönes Ereignis ist mir vor zwei Wochen passiert. Ich bin am Abend mit dem Fahrrad nach Hause gefahren, es war schon dunkel, und habe wohl ein Loch in der nichtasphaltierenden sondern nur aus Staub bestehenden Straße übersehen, sodass ich gestürzt und direkt aufs Gesicht gefallen bin. Ich bin danach wohl mit meinem Fahrrad nach Hause gefahren, kann mich aber nicht erinnern, denn bei dem Sturz habe ich ein ca. 5-stündiges Blackout erlitten. Moritz hat mich dann ins Krankenhaus gebracht hat, in dem ich die Nacht verbracht habe. Die anschließenden Tage habe ich zuhause im Bett verbracht, um mich zu erholen. Untersuchungen wurden im Krankenhaus in Puerto nicht durchgeführt; mir wurde nur ein Termin für Juni bei irgendeinem Spezialisten gegeben, was natürlich viel zu spät ist. So bin ich nun letzte Woche nach Managua ins Krankenhaus „geflogen“ und mich durchchecken zu lassen. Bei dem Sturz habe ich wohl eine Gehirnerschütterung erlitten, es ist jetzt aber alles in Ordnung.&lt;br /&gt;Ja, ich bin geflogen und zwar im Flugzeug der Spezialkräfte der Armee, welches einmal pro Woche von Managua nach Puerto und zurück fliegt, und dabei auf dem Rückweg immer Passagiere mitnimmt. Man muss nur Beziehungen haben, um so ein Flugticket bzw. die Erlaubnis mitfliegen zu dürfen, was normalerweise 500 Cordoba (=26 US$) kostet, zu ergattern. Tollerweise habe ich mit Hilfe unseres Nachbarn, der bei der Regierung im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit arbeitet, innerhalb von 2 Stunden diese Erlaubnis beim gobernador der RAAN beantragen und vom Coronel der Spezialkräfte bestätigen lassen können. So sind Moritz und ich am folgenden Tag geflogen und haben den Flug sogar noch umsonst bekommen, wir als „liebe Brüder und Freiwillige aus Deutschland“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ausblick&lt;br /&gt;Nachdem ich im Krankenhaus in Managua war, bin ich zu einer Freundin, ebenso deutsche Freiwillige, nach Matagalpa gefahren, wo ich knapp vier Tage verbracht habe. Anschließend habe ich den Bus nach Guatemala genommen, wo ich kurze 12 Tage meines Urlaubes verbringen werde.&lt;br /&gt;Im Moment bin ich am Lago Atitlán, von wo aus ich über Antigua nach Tikal reisen werde, um die alten Mayastätten zu besichtigen.&lt;br /&gt;Danach, zurück an der Costa, geht mein Dienst dann auch schon langsam dem Ende entgegen. Was noch ansteht ist eine Reise nach Musawas im Juli, eine abgelegene Gemeinde im Zentrum Nicaraguas, die wir für zwei Wochen besuchen werden. Darüber werde ich dann aber ausführlich in meinem letzten Unterstützerbrief berichten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ansonsten werde ich aber auch weiterhin Neuigkeiten auf meinem Blog &lt;a href="http://swanny-in-bilwi.blogspot.com/"&gt;http://swanny-in-bilwi.blogspot.com/&lt;/a&gt; hinterlassen sowie Fotos online stellen.&lt;br /&gt;Über Post, ob elektronisch oder auf dem alten Wege, freue mich immer. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Schluss möchte ich Euch allen nochmal von Herzen danken, dass ihr mir mit Eurer Unterstützung dieses Jahr hier in Nicaragua ermöglicht. Während der bisher verstrichenen Zeit habe ich gemerkt, wie wichtig so ein kultureller Austausch ist, für die Menschen in Puerto, inbesondere die Jugendlichen mit denen wir zu tun haben, sowie für mich selber. Oftmals haben die Leute hier noch nie mit einem Ausländer gesprochen, kennen nur ihre eigene kleine Welt. So ist der Austausch und die Kommunikation ein wichtiger Teil unseres Dienstes hier, der ja nicht umsonst Friedensdienst heißt. Durch Gespräche erklärt man Dinge, die bei uns anders laufen (ob besser oder schlechter), klärt und lässt sich erklären eventuelle Voruteile oder falsche Vorstellungen (z.B. das Deutschland bei den USA liegt). Ob das Frieden schafft? Meiner Meinung nach ja, es trägt auf jeden Fall einen Teil dazu bei, denn Frieden bedeutet auch Verständnis der Völker und Menschen zwischeneinander, Toleranz, Offenheit und Geduld.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Grüße&lt;br /&gt;Swantje&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2258209585170226271-5229013587612409587?l=swanny-in-bilwi.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://swanny-in-bilwi.blogspot.com/feeds/5229013587612409587/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2258209585170226271&amp;postID=5229013587612409587' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2258209585170226271/posts/default/5229013587612409587'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2258209585170226271/posts/default/5229013587612409587'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://swanny-in-bilwi.blogspot.com/2008/06/2unterstuetzerbericht.html' title='2.Unterstuetzerbericht'/><author><name>Swanny</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09018035343409095107</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='19' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_QEwiMctbvDQ/Rp_FUc6BaLI/AAAAAAAAAAk/idGGDp2glpA/s320/swantje-madrid.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2258209585170226271.post-3937321833377387325</id><published>2008-04-14T16:36:00.001-06:00</published><updated>2008-04-14T16:36:38.817-06:00</updated><title type='text'>ENGLISCH-UNTERRICHT</title><content type='html'>Endlich hat unsere Freiwilligenarbeit hier in Puerto so richtig angefangen. Seit Januar waren wir schon mit der Organisation, Bekanntmachung und Vorbereitung des Englischunterrichts beschäftigt, nun geben wir seit drei Wochen zwei Mal pro Woche Unterricht, ich vormittags, Moritz nachmittags. Unsere Schüler sind hauptsächlich Jugendliche von AJECIM, der Jugendorganisation der Iglesia Morava, ich habe aber auch eine ältere Dame in meinem Kurs; mitmachen kann jeder, der motiviert ist. Bisher läuft der Unterricht sehr gut und von meinen knapp 20 Schülern sind meistens so 15 da, was nicht schlecht ist für die hiesigen Verhältnisse, wo für viele Durchhaltevermögen und Sich-dahinter-klemmen ein Fremdwort ist.&lt;br /&gt;Hauptsächlich sind wir nun damit beschäftigt, denn die Vorbereitung des Unterrichts nimmt einige Zeit in Anspruch, als Hilfe haben wir nur einige Schulbücher aus Deutschland.&lt;br /&gt;Eigentlich sollten wir zudem schon begonnen haben, im Gefängnis Englischunterricht zu erteilen, doch aufgrund von Protestaktionen in der Stadt wurde dieser verschoben, mit der Begründung, dass die Polizei dort gebraucht wird und für unsere Sicherheit keine zu Verfügung stände.  Im Moment hat sich die Lage wieder beruhigt, doch letzte Woche kam es zu gewaltsamen Auseinandersetzungen in der Stadt, das Rathaus wurde demoliert und die Straße Richtung Managua blockiert, sodass keine Fahrzeuge passieren konnten. Grund des Protestes war die Ankündigung der Regierung der RAAN (Autonome Region Nordatlantik) die kommenden Wahlen um ein Jahr zu verschieben, um die Hurrikanhilfe/spenden abzuschließen. Viele waren jedoch nicht aufgrund dieser politischen Motive an den Aktionen beteiligt, sondern einfach betrunken und der Lust Randale zu machen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2258209585170226271-3937321833377387325?l=swanny-in-bilwi.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://swanny-in-bilwi.blogspot.com/feeds/3937321833377387325/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2258209585170226271&amp;postID=3937321833377387325' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2258209585170226271/posts/default/3937321833377387325'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2258209585170226271/posts/default/3937321833377387325'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://swanny-in-bilwi.blogspot.com/2008/04/englisch-unterricht.html' title='ENGLISCH-UNTERRICHT'/><author><name>Swanny</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09018035343409095107</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='19' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_QEwiMctbvDQ/Rp_FUc6BaLI/AAAAAAAAAAk/idGGDp2glpA/s320/swantje-madrid.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2258209585170226271.post-5474442351177732137</id><published>2008-03-13T13:49:00.000-06:00</published><updated>2008-03-13T13:52:21.107-06:00</updated><title type='text'>POST</title><content type='html'>Ich habe vor kurzem mal Post bekommen, worüber ich mich riesig gefreut habe. Diese sollte eigentlich bei der Junta Provincial, wo ich hauptsächlich arbeite, ankommen, denn wir haben keinen Briefkasten, wie niemand hier. Erstens weil normalerweise bei den meisten immer jemand im Haus ist, und zweitens weil die Post sonst geklaut werden würde (uns wurde so gut wie alles, was lose im Hof bei unserem Haus rumliegt geklaut: Lampe, eine wunderbare Stange Eisen – Reckstange-, sowie eine Wäscheleine). Aber manchmal kommt es vor, dass man seine Briefe einfach auf der Straße in die Hand gedrückt bekommt, denn Puerto ist klein und übersichtlich und als so gut wie einzige Weiße hier, kennt einen der Postbote (und nicht nur der). Anm.: Seit gut einem oder zwei Monaten ist es jedoch so, dass viele Amerikaner hier sind, Doktoren, Missionare.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2258209585170226271-5474442351177732137?l=swanny-in-bilwi.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://swanny-in-bilwi.blogspot.com/feeds/5474442351177732137/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2258209585170226271&amp;postID=5474442351177732137' title='6 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2258209585170226271/posts/default/5474442351177732137'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2258209585170226271/posts/default/5474442351177732137'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://swanny-in-bilwi.blogspot.com/2008/03/post.html' title='POST'/><author><name>Swanny</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09018035343409095107</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='19' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_QEwiMctbvDQ/Rp_FUc6BaLI/AAAAAAAAAAk/idGGDp2glpA/s320/swantje-madrid.jpg'/></author><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2258209585170226271.post-7466003817204591200</id><published>2008-03-10T14:59:00.000-06:00</published><updated>2008-03-10T15:01:12.978-06:00</updated><title type='text'>AJECIM-Konferenz in Honduras</title><content type='html'>Mitte Dezember fand eine AJECIM-Konferenz in Puerto Lempira, an der Atlantikküste Honduras gelegen, statt; auch dort lebt das Miskitu-Volk mit ihr Art Häuser zu bauen, ihrer Sprache, ihrer Volkskirche, der Iglesia Morava. So war der Ort nicht groß verschieden von Puerto, wie man auch auf den Fotos sehen kann, ein bisschen kleiner und sauberer. Als wir dort ankamen, hatten wir mal wieder eine ziemlich anstrengende 12-stündige Fahrt hinter uns; von Puerto nach Waspám war ok, dann mit dem Panga über den Río Coco, anschließend folgte eine einzige Loch und Modderstraße – mit 14 Personen auf einem “camioneta” (Jeep mit Ladefläche); jaa..so reist man in Nicaragua; Autos und Sprit sind teuer.&lt;br /&gt;Zu der Konferenz wurden “wir Nicas” eingeladen, um die erst seit kurzem in Honduras existierende Jugendorganisation mit Tipps und Ratschlägen zu unterstützen; mir kam das jedoch so  vor, als erwarteten sie ein Wunderrezept für den Aufbau von AJECIM. Auch Moritz und ich mussten über unsere Mitarbeit als Freiwillige berichten, was recht schwierig war, hatten wir bis dahin doch noch nicht so viel gemacht und die Strukturen auch noch nicht so richtig durchblickt.  Das Spiel, das wir mit den Leuten gemacht haben (das Verknotungsspiel-kennt ihr bestimmt-alle stehen im Kreis, schließen die Augen, gehen in die Mitte und fassen zwei beliebige Hände. Es bilden sich knoten, die gelöst werden müssen.), kam aber ganz gut an; haben dazu noch eine schöne Parallele gezogen, wie man soziale Probleme lösen sollte; nämlich so wie den Knoten: gemeinsam. Die restliche Zeit bei der Konferenz haben wir fast ausschließlich in der Kirche verbracht, was für uns sehr langweilig war, denn alles auf miskitu. Morgens und Nachmittags wurde über AJECIM geredet: Aufbau, Organisation, der Vorstand wurde gewählt, etc, dinámicas gemacht (Gruppenspiele),... Jeden Abend fand ein Gottesdienst statt. Trotzdessen hatten wir viel Spaß mit unserer Nica-Truppe und am Sonntag hatten wir sogar das Glück, gleich vier Hochzeiten miterleben zu dürfen, die dort in der Kirche gefeiert wurden. Das interessante: alle Hochzeitspaare waren schon in höherem Alter. Insgesamt ist das Hochzeit feiern eine ziemliche Zeremonie, mit etlichen Brautjungfern und Kavalieren, alle in weiß; nach der Trauung gab es Essen und Trinken auf dem Gelände der Kirche (was übrigens nie fehlen darf), mehr Stress, als freudiges Feiern für das Brautpaar.&lt;br /&gt;Übernachtet habe ich übrigens mit drei anderen Mädels aus Puerto bei einer Familie, deren Tochter mir sogar ihr Bett abgetreten hat und als ich nichts feierliches für die Hochzeit zum anziehen hatte, ein Rock mit passendem Oberteil ausgeliehen und dann hinterher  geschenkt hat. Wir wurden als “Ehrengäste” aus Nicaragua super zuvorkommend behandelt (was mir manchmal schon unangenehm war); es ist diese Gastfreundlichkeit, die mich immer wieder staunen lässt (– sowas kann man natürlich nie verallgemeinern, es gibt immer solche und solche Leute, aber ich kenne einige die, obwohl sie selbst nicht viel haben, immer teilen und abgeben -).&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2258209585170226271-7466003817204591200?l=swanny-in-bilwi.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://swanny-in-bilwi.blogspot.com/feeds/7466003817204591200/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2258209585170226271&amp;postID=7466003817204591200' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2258209585170226271/posts/default/7466003817204591200'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2258209585170226271/posts/default/7466003817204591200'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://swanny-in-bilwi.blogspot.com/2008/03/ajecim-konferenz-in-honduras.html' title='AJECIM-Konferenz in Honduras'/><author><name>Swanny</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09018035343409095107</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='19' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_QEwiMctbvDQ/Rp_FUc6BaLI/AAAAAAAAAAk/idGGDp2glpA/s320/swantje-madrid.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2258209585170226271.post-4377545112012250106</id><published>2008-02-29T13:32:00.000-06:00</published><updated>2008-02-29T13:33:34.593-06:00</updated><title type='text'>neue bilder</title><content type='html'>sind online in meiner galeria pública bei picasa&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2258209585170226271-4377545112012250106?l=swanny-in-bilwi.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://swanny-in-bilwi.blogspot.com/feeds/4377545112012250106/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2258209585170226271&amp;postID=4377545112012250106' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2258209585170226271/posts/default/4377545112012250106'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2258209585170226271/posts/default/4377545112012250106'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://swanny-in-bilwi.blogspot.com/2008/02/neue-bilder.html' title='neue bilder'/><author><name>Swanny</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09018035343409095107</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='19' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_QEwiMctbvDQ/Rp_FUc6BaLI/AAAAAAAAAAk/idGGDp2glpA/s320/swantje-madrid.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2258209585170226271.post-7149983211483979326</id><published>2008-02-29T12:22:00.000-06:00</published><updated>2008-02-29T12:31:11.272-06:00</updated><title type='text'>Pazifikluft schnuppern</title><content type='html'>&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="ES-NI"&gt;Gute 2 Wochen war ich nun am Pazifik, auf “Westurlaub”, wie Moritz und ich das so schön formuliert haben, denn dort gibt es einige wunderbare Sachen, die man an der Costa manchmal vermisst, wie Pizza, gelber (billiger) Käse, McDonald, nur spanischsprechende Leute, hektisches Stadtleben.. Die Zeit bis zum Seminar haben wir u.a. genutzt um den Vulkan von Masaya zu besteigen, einen Toaster zu kaufen!! (DER Kauf des Jahres!!) und den Canyon von Somoto zu durchschwimmen...und einfach mal abzuschalten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="ES-NI"&gt;Das NicaNetz-Seminar begann dann am Samstag, in einem dafür gemieteten Haus 25 min nördlich von Managua -El Crucero, für den, der es auf der Karte nachschauen will- und endete am Dienstag mit einem Besuch in der deutschen Botschaft in Managua, wo wir mit Kartoffelsalat und Leberkääs verköstigt wurden und mit dem Stellvertreter des deutschen Botschafters Informationsaustausch über die Aufgaben etc der Botschaft,&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Entwicklungspolitik, betrieben. Kleine Deutschlandflaggen bekamen wir sogar auch noch geschenkt – für die EM? Die gemeinsame Zeit auf dem Seminar, das von zwei derzeitigen Freiwilligen hier organisiert wurde, verbrachten wir überwiegend mit Erfahrungsaustausch zu Arbeit (oder Nicht-Arbeit), Einsatzort und Leben; hatten Referenten vom DED (Deutschen EntwicklungsDienst) und von einer Frauenorganisation da; und genossen das Bier Nicaraguas –Flor de Caña (Rum)-. Das Seminar war eine super Sache, mal wieder unter den “Seinigen” zu sein und man hat festgestellt, dass man mit vielen Problemen nicht alleine dasteht, was z.B. die schleppend oder gar nicht laufende Arbeit angeht oder das Unverständnis über manche Lebensgewohnheiten; dazu gehört u.a. das die Prioritäten was materielle Dinge betrifft im Vergleich zu Deutschland total verschoben sind. Hier hat z.B. Fernseher und Handy vorrang vor einem soliden Haus mit vier Wänden, für mich schwer begreiflich.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="ES-NI"&gt;Nach dem Treffen war ich noch kurz in San Juan del Sur, am Montag&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;bin ich alleine zurück nach Puerto -Moritz erwartet einen Freund aus Deutschland in Managua- diesmal dauerte die Fahrt 22 Stunden. Der Bus war ohne Witz der aller älteste ganz Nicaraguas, andauernd (im Durchschnitt alle 30-40 min) musste Kühlwasser nachgeschüttet oder irgendwas repariert&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;werden. Da fragt man sich: warum nimmt man den Bus nicht vorher mal in Augenschein? Bin also ziemlich müde am Dienstag Mittag heimgekommen; in unser Haus hatten sich nach der längeren unbewohneten Zeit wieder einige Kakerlaken eingenistet, die Ratte hat Gewürzdosen umgeschmissen, aber die Ameisen sind Gott sei Dank draußen geblieben. Hört sich jetzt&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;vielleicht alles ecklig?! Man lernt hier immer gut sauber zu machen, Geschirr immer abzuspülen..und man gewöhnt sich an allerlei – bloß an meine Freundin die Ratte nicht; die verursachte bei mir schon Kreischattacken- sehr zur Freude von Moritz. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;      &lt;/div&gt;&lt;span lang="ES-NI"&gt;Bald mehr, Rückblick Honduras-Konferenz&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span lang="ES-NI"&gt;&lt;/span&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="ES-NI"&gt;Liebe Grüße&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2258209585170226271-7149983211483979326?l=swanny-in-bilwi.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://swanny-in-bilwi.blogspot.com/feeds/7149983211483979326/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2258209585170226271&amp;postID=7149983211483979326' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2258209585170226271/posts/default/7149983211483979326'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2258209585170226271/posts/default/7149983211483979326'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://swanny-in-bilwi.blogspot.com/2008/02/pazifikluft-schnuppern.html' title='Pazifikluft schnuppern'/><author><name>Swanny</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09018035343409095107</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='19' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_QEwiMctbvDQ/Rp_FUc6BaLI/AAAAAAAAAAk/idGGDp2glpA/s320/swantje-madrid.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2258209585170226271.post-3519611198585876681</id><published>2008-02-13T11:51:00.003-06:00</published><updated>2008-02-20T13:04:29.423-06:00</updated><title type='text'>ja ich leb noch</title><content type='html'>..und es tut mir leid, dass ich euch und meinen blog so vernachlässigt habe. Es ist einfach mal wieder sooo viel passiert und ich hab gemerkt, dass ich die ersten 3 Monate echt zum einleben gebraucht habe. Jetzt habe ich so richtig das Gefühl, vollständig "da" zu sein, sehr gut integriert, und verstanden zu haben, wie hier alles läuft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem ich meinen Unterstützerbrief verfasst habe, ist einiges passiert, wovon ich nun nacheinander berichten werde. Ich war auf einer AJECIM (Jugendorganisation der Iglesia Morava) Konferenz in Honduras, hatte Besuch von meinen Eltern, mit denen ich eine Woche am PAzifik verbracht habe und die Feiertage zuhause in Puerto, im Januar fand eine internationale Konferenz statt, an der wir mehr oder weniger teilgenommen haben, und eine weitere Konferenz gab es im Januar, die große Jahresdistriktkonferenz von AJECIM in einer ziemlich paradiesischen Comunidad.. anschließend hatten wir einige Treffen bezüglich unseres Freiwilligendienstes und deren Verbesserung, Änderungen, Problemen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Moment bin ich nun in Managua, da am Wochenende ein Seminar des Nicanetzwerkes stattfindet, an dem sich alle deutsch-nicaraguanischen Freiwilligen treffen. Das erste Mal bin ich auf Landweg angereist, was auf jeden Fall ein Erlebnis wert ist. Am Freitag gings um 10 Uhr morgens in Puerto los, mit einem alten gelben Amischulbus, die hier überall fahren. 18 Stunden sollte die Fahrt dauern, aufgrund der schlechten Straße, die Distanz ist eigentlich nicht so groß, es sind genau 537 km. Doch schon am Nachmittag kamen wir das erste Mal zum stehen: in Rosita war die Straße blockiert. Die Leute forderten die Entschuldigung von einem Radioreporter, der sie beschimpft hatte, andere mehr Beachtung der Regierung nach dem Hurrikan, andere wiederrum waren nur wegen der Randale da..ich hatte das Gefühl, es wusste eigentlich keiner so richtig, was er wollte. Nach 4 Stunden warten, es war nun schon dunkel, hatte angefangen zu regnen, ließen die Einwohner die etlich wartenden Fahrzeuge durch, warum nun? Keine Ahnung, war nicht auszumachen. Egal, hauptsache es ging weiter, der Weg war noch weit und alle hatten Hunger. 2 Stunden später hielten wir in Siuna an einem comedor (kleines Restaurant), danach gings zur Polizeikontrolle, die uns 2 weitere Stunden des Wartens einbrachte, denn 2 Passagiere hatten tonnenweise Languste in Reisetaschen dabei, für deren Ausfuhr man eigentlich Papiere benötigt. Die Langusten wurden sichergestellt, die Übeltäter flüchteten in einen anderen Bus, vor den Augen der Polizei. (Jaja die Polizei hier ist nochmal ein Thema für sich).&lt;br /&gt;Den Rest der Fahrt gab es derartige Probleme nicht mehr..es ging von Schlagloch zu Schlagloch bis endlich der geteerte Teil der Straße begann, um 10 Uhr morgens waren wir endlich in Managua, ziemlich müde nach 24 Stunden Fahrt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bald mehr&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2258209585170226271-3519611198585876681?l=swanny-in-bilwi.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://swanny-in-bilwi.blogspot.com/feeds/3519611198585876681/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2258209585170226271&amp;postID=3519611198585876681' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2258209585170226271/posts/default/3519611198585876681'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2258209585170226271/posts/default/3519611198585876681'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://swanny-in-bilwi.blogspot.com/2008/02/ja-ich-leb-noch.html' title='ja ich leb noch'/><author><name>Swanny</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09018035343409095107</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='19' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_QEwiMctbvDQ/Rp_FUc6BaLI/AAAAAAAAAAk/idGGDp2glpA/s320/swantje-madrid.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2258209585170226271.post-309602866912413501</id><published>2007-12-24T10:42:00.001-06:00</published><updated>2008-11-23T15:28:22.760-06:00</updated><title type='text'>1. Unterstuetzerbrief</title><content type='html'>Frohe Weihnachten wuensche ich euch allen, auch wenn mir hier nicht wirklich danach ist, und einen guten Rutsch ins neue Jahr!!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Damit ihr ueber die freien Tage was zu tun habt, habe ich meinen 1. Unterstuetzerbrief angehangt, eine Zusammenfassung meiner bisherigen Zeit hier.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Puerto Cabezas/Bilwi, 2. Dezember 2007&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lieber Unterstützer, Verwandte, Freunde,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Freiwilligendienst in Nicaragua, antwortete ich immer, wenn ich gefragt wurde, was ich nach dem Abi machen werde, in Puerto Cabezas, an der Atlantikküste Nicaraguas. Aber wer kennt schon Nicaragua? Kaum jemand; ich ja auch nicht; und wirklich vorstellen, wie es sein wird, konnte ich mir nicht. Nun bin ich schon drei Monate in dem fernen, unbekannten Land; Monate, die wie im Fluge vergingen, prasseln doch so viele neue Eindrücke auf einen ein; Monate, die man braucht, um sich einzuleben.&lt;br /&gt;Vieles ist anders, gewöhnungsbedürftig, aber auch schön zu erfahren, wie die Welt und die Menschen noch sein können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Startschuss im August&lt;br /&gt;Mein Friedensdienst startete am 25. August mitten in der Nacht mit der Fahrt zum Frankfurter Flughafen, von wo aus Moritz, mein Mitfreiwilliger, und ich Richtung Lateinamerika aufbrachen. Die Abschied fiel mir relativ leicht, überwiegte doch die Vorfreude auf das „Neue“ und „Unbekannte“, außerdem: ich wollte einfach mal raus aus Deutschland, was anderes sehen, erleben, meinen Horizont erweitern, was sinnvolles tun.&lt;br /&gt;Bis ich jedoch meinen eigentlichen Einsatzort erreichen sollte, verging noch ein guter Monat. Die Reise an sich nach Nicaragua war ziemlich anstrengend: zunächst ging’s nach Amsterdam, dort 5 Stunden Aufenthalt, 12 Stunden Flug nach Miami, ewiges Warten an der Passkontrolle mit indiskreten Fragen und Fingerabdrucknahme der Amis, 2 Stunden Flug nach San José, wo wir abends Ortszeit, nach knapp 30 Stunden „Unterwegssein“ ankamen. Nach einer kurzen Nacht in Costa Rica ging’s weiter mit dem Bus nach Managua, die Hauptstadt Nicaraguas; weitere 10 Stunden Fahrt mit zwischenzeitlichem Warten an der Grenze; am Terminal in Managua erwarteten uns unsere Vorgängerinnen Lisa und Johanna. Gemeinsam ging’s in eine Hospedaje und zum ersten Mal nicaraguanisches Essen kosten; dabei berichteten uns die beiden von ihrer Zeit in Puerto Cabezas, der Arbeit, etc. Am nächsten Tag verließen uns die beiden schon in Richtung Deutschland; wir blieben mit einem unwohlen Gefühl, fertig von der Reise, erschlagen von den ganzen neuen Eindrücken und Informationen, der Hitze, etwas verloren in dieser riesigen, unübersichtlichen und gefährlichen Stadt; der Kulturschock hatte uns schon ein bisschen getroffen. Da waren wir ganz froh um die Gesellschaft von Martin, einem Österreicher der die vergangenen neun Monate in Puerto als Freiwilliger gelebt und uns ebenso viel zu erzählen hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besonders gewöhnungsbedürftig war am Anfang das ständige Hinterhergepfeife und –gezische, teilweise Katzenlauten ähnlich, begleitet von „Adiós“, „gringa“ (Nordamerikanerin), „chelita“ (Weiße) und „bonita“ (Schöne) –Rufen. Der Machismos ist nicht zu überhören und zu übersehen, die Rollenverteilung ist in der Mehrheit der Fälle eindeutig: Frau kocht, putzt, wäscht und passt auf die Kinder auf, der Mann geht arbeiten (wenn er welche hat).&lt;br /&gt;Anstrengend war zudem anfangs das ständige Angestarrtwerden aufgrund der anderen Hautfarbe. Als Weißer fällt man hier einfach auf, daran muss man sich gewöhnen; auch daran, dass man immer wieder um Geld angebettelt wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sprachkurs in Estelí&lt;br /&gt;Zwei Tage nach unserer Ankunft in Managua fuhren wir ins 150 km entfernt gelegene Estelí, wo wir einen Monat verbringen sollten, mit Spanisch verbessern bzw. lernen, eingewöhnen und den Westen Nicaraguas kennen lernen.&lt;br /&gt;In Estelí habe ich mich von Anfang an wohl gefühlt; in der Sprachschule „Los Pipitos“ genauso wie in unseren Gastfamilien wurden wir sehr herzlich empfangen. Die Wochentage verbrachten wir nun morgens mit Spanisch pauken, die Nachmittage nutzen wir Schüler aus USA und Deutschland zum Kaffee oder „fresco“ (selbstgemachte Fruchtsäfte) trinken, reden, Stadt erkunden, planen, chillen,.. An den Wochenenden haben wir Ausflüge gemacht, zu zwei Naturreservaten, Miraflor und Tisey, sowie nach Condega und Granada. Dabei hat mich vieles beeindruckt: die Landschaft und Natur des Landes mit Vulkanen, Kaffeepflanzen, Bananenstauden und wunderbar blühenden Pflanzen; die Menschen, immer freundlich und aufgeschlossen, bereit auf Fragen zu antworten und Katharina und Gene, ein deutsch-polnisches Ehepaar, die wir auf ihrer Finca in Miraflor besucht haben und die uns die nicaraguanische Kultur, Geschichte und Eigenheiten nähergebracht haben. In Condega haben wir ein abgeschossenes Flugzeug aus den 80ern angeschaut, in Granada die wunderbaren Häuser im Kolonialstil, wo es uns vom Ambiente aber ansonsten nicht so gefallen hat; zu touristisch. Zudem haben wir während unserer Zeit in Estelí einige Freundschaften geschlossen, mit Nicas, Amis und Kanadierinnen, mit denen wir u.a. das Nachtleben erkundet haben, Toña getrunken und getanzt haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Felix und die Costa&lt;br /&gt;Anfang Oktober ging’s dann endlich in Richtung Costa Atlántica, mit 5-tägigem Zwischenstopp in Managua, wo wir ein paar Sachen erledigen mussten und sehr lustige Tage bei Jakob und Christoph verbrachten, unserer zweiten „Familie“. Wir kannten die beiden schon von einem Seminar in Deutschland und hatten die beiden dann in Granada wiedergetroffen und uns super verstanden. Bei diesem Aufenthalt stellten wir außerdem fest: Managua ist doch nicht so schlimm, wie wir es in Erinnerung hatten.&lt;br /&gt;.&lt;br /&gt;Als wir den Flieger nach Puerto Cabezas bestiegen, waren wir dann ziemlich aufgeregt: was würde uns dort erwarten, nachdem der Hurrikan Felix am 4. September eine Schneise der Verwüstung hinterlassen hatte? Viele Menschen waren ums Leben gekommen, Häuser beschädigt bzw. zerstört, Tausende Bäume entwurzelt, Ernten vernichtet, wie ich in Estelí im Fernsehen verfolgt hatte und wie ich beim Landeanflug selbst sehen konnte. Wobei zu diesem Zeitpunkt hatte sich die Lage in Puerto direkt relativ beruhigt, die Comunidades waren und sind immer noch das Problem. Hier wurde die Lebensgrundlage der Menschen, die Ernten, zerstört, Selbstversorgung ist für die nächsten Monate nicht möglich, sie sind auf Hilfsgüter angewiesen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Empfangen wurden wir in unserer neuen „Heimat“ von Verantwortlichen der Iglesia Morava, darunter Exdel, der für die Freiwilligen zuständig ist und mit dem ich jetzt ständig zusammen arbeite. Anschließend bezogen wir „unser“ Haus, zu dem Zeitpunkt ziemlich verdreckt und ohne Strom, Folge von Felix. Für uns bedeutete das, erst mal putzen, putzen, putzen,...dabei bekamen wir Unterstützung von Jugendlichen von AJECIM, der Jugendorganisation der Iglesia Morava, was uns das wohl fühlen einfach machte.&lt;br /&gt;„Unser“ Haus ist Teil des Areals von ADSIM, dem Sozialwerk der Kirche; die eine Hälfte ist Klinik, die andere unser derzeitiges Zuhause. Wie schon angesprochen hatten wir anfangs keinen Strom, da eine Stromleitung fehlte, die beim Hurrikan zu Schaden gekommen war. Als wir in Puerto ankamen, wurde uns mitgeteilt, dass die fehlende Leitung in 2-3 Tagen kommen solle. Doch Nicaragua ist halt nicht Deutschland… erst nach drei Wochen haben wir den heiß ersehnten Strom bekommen. Klar kann man auch ohne elektrische Energie leben, aber mit ist doch eine Erleichterung, das können wir eindeutig feststellen, gerade was Licht und Kühlschrank betrifft. Hier wird es nämlich schon gegen halb sechs Uhr dunkel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leben in einem Entwicklungsland&lt;br /&gt;Ansonsten, wie sind die Lebensbedingungen hier? Nicaragua ist das zweitärmste Land Lateinamerikas, die Arbeitslosenquote ist sehr hoch, wie hoch kann keiner genau sagen (nach mündlicher Überlieferung liegt sie hier in Bilwi bei ca. 60 - 70 %); 2005 lebten fast 80% der nicaraguanischen Bevölkerung von unter 2 USD pro Tag laut Auswärtiges Amt. Hier an der Atlantikküste ist der Lebensstandard noch mal niedriger als an der Pazifikküste Nicaraguas, d.h. es gibt kein fließendes Wasser und der Strom fällt noch öfter aus als im Westen des Landes. Für Moritz und mich bedeutet das, Wasser aus dem Brunnen holen (wenn’s nicht gerade geregnet hat, dann fangen wir Regenwasser auf) für die Toilette, Geschirr spülen, putzen, Kleider waschen, duschen. Der Strom fällt teilweise mehrmals pro Tag aus, mal nur kurz, mal für mehrere Stunden. Arbeiten am Computer stehen dann still, da heißt es warten. Woran man noch sieht, dass Nicaragua ein Entwicklungsland ist? An den großen Familien mit vielen Kindern, die teilweise auf engstem Raume zusammen wohnen, dem Müll, der überall herumliegt und statt adäquat entsorgt wie in Deutschland vor der Haustür verbrannt wird, den extrem viele streunenden Hunden. Problematisch ist außerdem die ärztliche Versorgung, denn gut ausgebildete Ärzte sind Mangelware.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Iglesia Morava und meine Arbeit&lt;br /&gt;In meiner Freiwilligenzeit arbeite ich für die Iglesia Morava (Mährische Kirche), die ihren eigentlichen Ursprung in Deutschland hat. 1849 kamen die ersten Missionare aus Herrenhut an die Costa Atlántica und gründeten die erste Mährische Kirche in Bluefields, viele weitere folgten. Mittlerweile gibt es so gut wie keine Comunidad ohne Iglesia Morava, allein in Puerto gibt es 14.&lt;br /&gt;Bis zum 15. Januar sollen alle Kräfte der Kirche gebündelt werden, um die Probleme, die im Zusammenhang mit dem Hurrikan Felix aufgetreten sind, zu lösen. Das gilt auch für uns Freiwillige, deswegen liegen Teile der eigentlichen Freiwilligenarbeit zur Zeit noch auf Eis, wie z.B. der Englischunterricht. Das ist schade, denn überarbeiten tue ich mich nicht und die Nachfrage besteht.&lt;br /&gt;Bis Januar arbeite ich nun für die Jugendorganisation der Kirche AJECIM (= Asosiación Juvenil Esfuerzo Christiano de la Iglesia Morava), anschließend werden wir die Aufgaben neu definieren und verteilen.&lt;br /&gt;Die ersten zwei Wochen habe ich an einem „Censo“, einer Volkszählung, die nach dem Hurrikan in den Comunidades durchgeführt wurde, gearbeitet. Dazu habe ich eine Statistik über die Bevölkerungszahl- und Zusammensetzung jeder Comunidad erstellt. Ansonsten habe ich Aufgaben übernommen wie Kostenvoranschläge erarbeiten, was abtippen oder ich habe an Versammlungen teilgenommen. Einen Tag bin ich mit in die Comunidades gefahren, um Essen zu verteilen. Diese Reise war ziemlich anstrengend, aufgrund der schlechten Straßen (wir saßen hinten auf dem Transporter drauf) und der Dauer; von morgens bis abends um 10 Uhr. Trotz alle dem war die Reise sehr interessant, aber auch traurig anzusehen, was eine Naturkatastrophe anrichten kann. In der Comunidad Sisin gab es kaum ein Haus mit Dach und man hatte das Gefühl, alle Bäume sind weg; bei einer zweiten Begegnung erzählte eine Frau, sie äßen fast nur noch Reis, was anderes gäbe es nicht. Andererseits war es so auch ein schönes Gefühl; zu wissen, den Menschen helfen zu können, sei es in Form von Lebensmitteln, oder allein durch deine Präsenz; denn viele Ortschaften hatten bis dahin noch gar keine bzw. nur ein Mal eine minimale durch die Regierung erfahren.&lt;br /&gt;Seit November bin ich hauptsächlich dabei mit Exdel, dem Coordinador Pastoral de la Juventud, die Internationale Konferenz ID (=Identidad), die vom 29.12.2007-10.01.2007 in Puerto Cabezas stattfinden wird, vorzubereiten. In Kooperation mit christlichen Jugendorganisationen aus Indien, Schweden und dem Congo wird diese Konferenz nun schon zum 3. Mal durchgeführt, diesmal in Nicaragua; teilnehmen werden je drei Jugendliche pro Land. Die Konferenz soll Raum bieten, um über verschiedene soziale Themen zu diskutieren, sich auszutauschen, die christliche Identität der nicaraguanischen Moravos kennen zu lernen sowie das christliche und soziale Engagement der Jugendlichen zu stärken. Konkret habe ich dafür z.B. das Programm mit aktualisiert und auf Französisch übersetzt. Mitte November war ich zudem mit einer Gruppe Jugendlicher von CLAI (=Consejo Latinoamericano de las Iglesias) aus Managua in zwei verschiedenen Comunidades, um Aktivitäten zum Thema „Cultura de Paz“ durchführen. D.h. wir haben gemeinsam mit den Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen ein großes Leinentuch bemalt und mit Fingerabdrücken verziert, zusammen gesungen, einen Bibeltext gelesen und eine kurze Andacht gehalten, verschiedene Leute haben Lieder vorgetragen, außerdem haben wir warme Milch und „picos“ (süße Teilchen“) verteilt. Besonders lustig bei diesem Anlass war mal wieder mein Name. Mein Spitzname Swanny, den ich hier benutze (Swantje ist einfach nicht auszusprechen), bedeutet mit langgezogenem „a“ auf miskito soviel wie „sauer“, was jedes Mal zu vielen Lachern v.a. bei den Kindern führt.&lt;br /&gt;Dieses Wochenende war insgesamt eine sehr schöne Erfahrung! Das einzige, was mich ein bisschen gestört hat, war die Erwartungshaltung der Leute in Awastingni, einer sehr armen Comunidad. Klar haben sich die Menschen über unser Kommen gefreut, es aber auch als selbstverständlich angesehen, dass wir dorthin kommen und ihnen was geben. Insgesamt haben die Leute hier schon diese „Hand-aufhalten-Mentalität“ und zeigen zu wenig Eigeninitiative; das hat man gerade auch im Hinblick auf die Aufräumarbeiten nach dem Hurrikan gemerkt, die auf dem Land ziemlich schleppend vorangehen.&lt;br /&gt;Im Allgemeinen darf man den Begriff Arbeit hier nicht so verstehen wie in Deutschland. Viel Arbeit besteht darin Versammlungen abzuhalten, bei denen zwar viel geredet wird, aber kaum produktives rauskommt. Konkrete Abmachungen und Planungen sind Mangelware, Organisation ist hier gleich Improvisation, was zum Scheitern eigentlich guter Projekte und Ideen führt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine neue Aufgabe, die Moritz und ich im Januar beginnen werden, ist u.a. Englischunterricht im Gefängnis geben. Dazu hatten wir schon zwei Vorbereitungstreffen, eines mit den weiblichen Insassen selbst. Diese Arbeit wird nicht einfach werden, ist aber auf jeden Fall sehr sinnvoll und ich freue mich drauf. Auch deswegen, weil wir dann endlich ein festes Projekt haben, in dem wir kontinuierlich arbeiten. Das ist bisher nicht der Fall und hat schon bei unsern Vorgängerinnen für Unmut gesorgt; ein Problem ist, dass die Freiwilligenarbeit für die Kirche nicht genau definiert ist und zudem nicht ausreichend ist. Eine Option wäre, mit anderen ortsansässigen Organisationen zusammen zu arbeiten, wie z.B. der Comisión Antidroga, aber dagegen stellt sich die Iglesia Morava. Unsere Vorgängerinnen haben in dieser Hinsicht schon angefangen, Aenderungen einzuleiten; Moritz und ich wollen nun diese Aufgabe weiterführen, d.h. den Friedensdienst zu öffnen und die Aufgaben genauer zu definieren, sodass jede/r nachfolgende Freiwillige/r hier von Anfang an sinnvoll arbeiten kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Culto, culto, culto,...&lt;br /&gt;Was zu meiner Arbeit auch dazu gehört, ist zur Kirche zu gehen und an sonstigen Aktivitäten meines Arbeitgebers, der Iglesia Morava, teilzunehmen; das ist teilweise ziemlich anstrengend, dauern die Gottesdienste doch teilweise mehrere Stunden und sind dann noch hauptsächlich auf miskito gehalten, der indigenen Sprache, die von der Mehrheit hier gesprochen wird. Diese „cultos“ sind nicht vergleichbar mit den Gottesdiensten in Deutschland; das Augenmerk liegt nicht auf der Predigt, sondern auf dem vielen Singen und Beten.&lt;br /&gt;Mein erster miterlebter “culto” (Gottesdienst) dauerte 3 ½ Stunden! In diesem „culto“ wurden Moritz und ich auch vorgestellt, besser gesagt wir mussten uns selber vorstellen, wozu auch gehört, irgendetwas zu präsentieren, was man kann. Hier heißt das meistens: singen. Gut, dass uns das vorher schon mitgeteilt wurde, so hatten wir zu Hause “Marmor, Stein und Eisen bricht” eingeübt, Moritz mit Gitarre, ich mit Gesang. Aber dann alleine vor knapp 200 Leute zu singen, ist doch noch mal was anderes (v.a. weil ich nicht wirklich singen kann). Ich war so froh, als in dem Moment der Strom ausgefallen war, so wurden wir nur von ein paar Kerzen beleuchtet. Aber das Lied kam gut an, vor allem das kleine Füllwörtchen “dam” hat den Leuten sehr gut gefallen, was auf miskito so viel wie „alt“ bedeutet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Kirche ist in Nicaragua und an der Atlantikküste ganz besonders eine wichtige Instanz und ein Anlaufpunkt für die Menschen, die fast ohne Ausnahme religiös sind. Für meinen Geschmack hat die Kirche jedoch einen viel zu großen Einfluss auf das Leben jedes einzelnen Mitglieds, da sie die ganze Lebensweise vorgibt und dabei extrem konservativ ist; Moravos dürfen z.B. keinen Alkohol trinken, tanzen, rauchen, Sex vor der Ehe haben, wenn sie echte „cristianos“ sein wollen; Dinge die für uns in Deutschland ganz normal sind und die mir zeigen, wie liberal Europa doch ist. Frauen dürfen zudem nur mit Rock bzw. Kleid den Gottesdienst besuchen.&lt;br /&gt;Diese konservative Haltung, die starke Abhängigkeit von der Kirche und die „Gott-wird’s-schon-richten“ - Mentalität führen meiner Meinung nach dazu, dass die Leute ihre Verantwortung sich und anderen gegenüber abgeben und wenig Eigeninitiative entwickeln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Armut = viel Kriminalität&lt;br /&gt;Ich habe schon so viel erlebt, beobachtet, erfahren, da fällt es nicht einfach, alles unterzubringen. Zwei Sachen möchte ich aber noch ansprechen, eine negative und eine positive.&lt;br /&gt;Seit dem Hurrikan geht es vielen Menschen noch schlechter als vorher, was die Kriminalitätsrate hier in Puerto Cabezas noch mal gesteigert hat; das haben Moritz und ich schon am eigenen Leibe zu spüren bekommen; ein sehr unschönes Erlebnis. Eines Abends auf dem Nachhauseweg wurden wir von zwei Jugendlichen überfallen, sie hielten mir eine Machete an die Kehle und haben uns 100 Córdoba abgenommen, umgerechnet knapp 5,5 US$. Für uns nicht viel Geld, aber einen Schrecken eingejagt hat uns das schon und ärgerlich gemacht auf die Regierung, die nach knapp zwei Monaten nach Felix, die Straßenlaternen immer noch nicht hat reparieren lassen; und Dunkelheit lädt hier ein zum ausrauben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Mi casa es tu casa“.&lt;br /&gt;Aber abgesehen von diesem schlechten Erlebnis kann ich von den Menschen hier nur Gutes erzählen. Überall, wo man hinkommt, wird man herzlich empfangen, es wird einem immer der beste Platz angeboten sowie Essen und Trinken, auch wenn die Leute selbst nicht viel haben. Diese Anfangsdistanziertheit wie in Deutschland gibt es nicht; man redet miteinander, lacht gemeinsam, auch wenn man sich nicht kennt. Zudem habe ich das Gefühl, dass das zwischenmenschliche Kommunizieren hier viel wichtiger ist; man nimmt sich Zeit und spricht miteinander. Und gerade das macht das Leben doch lebenswert, ohne jetzt übermäßig philosophisch zu klingen zu wollen: der Kontakt zu anderen Menschen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Unterstützer, Verwandte, Freunde; alle die ihr mir diesen Aufenthalt hier in Nicaragua ermöglicht; ich möchte euch auf diesem Wege noch mal danken für eure Unterstützung. Ich bin unglaublich froh, all diese Erfahrungen, seien es gute oder schlechte, machen zu können und ich hoffe, ich kann meine Eindrücke und Erlebnisse einigermaßen deutlich machen und an euch weitergeben, sodass ihr an meinem Dienst teilhaben und eventuell auch von meinen Erfahrungen profitieren könnt.&lt;br /&gt;Für Fragen eurerseits stehe ich natürlich immer zur Verfügung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viele Liebe Grüße,&lt;br /&gt;Aisabe&lt;br /&gt;Swantje&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2258209585170226271-309602866912413501?l=swanny-in-bilwi.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://swanny-in-bilwi.blogspot.com/feeds/309602866912413501/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2258209585170226271&amp;postID=309602866912413501' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2258209585170226271/posts/default/309602866912413501'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2258209585170226271/posts/default/309602866912413501'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://swanny-in-bilwi.blogspot.com/2007/12/1-unterstuetzerbrief.html' title='1. Unterstuetzerbrief'/><author><name>Swanny</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09018035343409095107</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='19' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_QEwiMctbvDQ/Rp_FUc6BaLI/AAAAAAAAAAk/idGGDp2glpA/s320/swantje-madrid.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2258209585170226271.post-3745280622391672495</id><published>2007-11-14T12:19:00.000-06:00</published><updated>2007-11-14T12:23:35.056-06:00</updated><title type='text'>Neue Fotos</title><content type='html'>Endlich gibts neue Fotos!!&lt;br /&gt;Im Nachtrag von Estelí, Miraflor, dem Naturreservat, und Managua; sowie von Puerto Cabezas. Bisher habe ich leider nur wenige von Fotos von hier, Strand und Haus... es werden aber weitere folgen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Muchos saludos de la Swanny&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2258209585170226271-3745280622391672495?l=swanny-in-bilwi.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://swanny-in-bilwi.blogspot.com/feeds/3745280622391672495/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2258209585170226271&amp;postID=3745280622391672495' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2258209585170226271/posts/default/3745280622391672495'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2258209585170226271/posts/default/3745280622391672495'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://swanny-in-bilwi.blogspot.com/2007/11/neue-fotos.html' title='Neue Fotos'/><author><name>Swanny</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09018035343409095107</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='19' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_QEwiMctbvDQ/Rp_FUc6BaLI/AAAAAAAAAAk/idGGDp2glpA/s320/swantje-madrid.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2258209585170226271.post-2519998306496795936</id><published>2007-10-28T18:29:00.000-06:00</published><updated>2007-10-28T18:34:49.018-06:00</updated><title type='text'>Lebenszeichen..</title><content type='html'>..sende ich mal wieder aus, und zwar in Form eines kleinen Berichtes, den ich letzte Woche Freitag vollendet habe...Fotos folgen dann..(nach Nicaraguanischer Zeit *gg*)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span lang="EN-US"&gt;Freitag, 26/10/2007&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span lang="EN-US"&gt;Schon lange habe ich &lt;st1:place st="on"&gt;&lt;st1:state st="on"&gt;mich&lt;/st1:State&gt;&lt;/st1:place&gt; nicht mehr ausfuehrlich gemeldet… jetzt habe ich mal Zeit.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span lang="EN-US"&gt;Seit 3 Wochen bin ich nun in Puerto Cabezas, meiner neuen Heimat fuer 11 Monate und ich fuehle &lt;st1:place st="on"&gt;&lt;st1:state st="on"&gt;mich&lt;/st1:State&gt;&lt;/st1:place&gt; hier schon sehr wohl! Puerto Cabezas ist wie ein grosses Dorf, in dem man sich noch auf der Strasse gruesst, egal ob man sich kennt oder nicht.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span lang="EN-US"&gt;Nachdem ich mich das letzte Mal aus Granada gemeldet habe, war ich noch eine Woche in Estelí, anschliessend haben Moritz und ich 5 tolle Tage bei 2 anderen deutschen Freiwilligen und Freunden in Managua verbracht, Jakob und Christoph. Haben dort ein paar Sachen gekauft, den Reisepass bei der Botschaft abgeholt, uns richtig beim Arzt durchchecken lassen (ich hatte naemlich eine Woche ziemliche Magenschmerzen) und die gemeinsame Zeit genossen. Vor drei Wochen, an einem Mittwoch sind wir dann nach Puerto geflogen. Schon beim Landeanflug konnte man die Auswirkungen des Hurrikan Felix betrachten; umgestuerzte Baeume, beschaedigte (ohne Dach) und zerstoerte Haeuser. In Puerto ansich sind es v.a. die umgefallenen Palmen und Baeume sowie kahle Flaechen, wo mal welche standen, die das Bild bestimmen. Die Haeuser wurden zum groesstenteil repariert.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span lang="EN-US"&gt;Das Haus in dem Moritz und ich wohnen, liegt ein bisschen abseits; in einem Teil befindet sich eine Klinik der Iglesia Morava, wir bewohnen die andere Haelfte mit einem Wohnraum/Kueche inkl Schaukelstuehlen (ganz wichtig hier), 2 Schlafzimmern und Bad.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span lang="EN-US"&gt;Als wir dort ankamen, war alles ziemlich dreckig (das Haus wurde 5 Wochen nicht bewohnt), sodass wir die ersten Tage erstmal mit putzen verbracht haben. Dabei haben wir gleich Unterstuetzung bekommen, von Norma, der Vizepraesidentin der Junta Nacional von AJECIM, Exdel, dem Koordinator der Jugend und sozusagen meinem Chef, und Laura, einer Verwandeten von Norma, die fuer uns gekocht hat. Zudem sind in den ersten Tagen viele verschiedene Leute vorbei gekommen, um uns zu begruessen und sich vorzustellen. So habe ich &lt;st1:place st="on"&gt;&lt;st1:state st="on"&gt;mich&lt;/st1:State&gt;&lt;/st1:place&gt; hier gleich ziemlich wohl gefuehlt!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span lang="EN-US"&gt;Ein Problem war jedoch, dass wir anfangs keinen Strom im Haus hatten, da eine Stromleitung fehlte, die beim Hurrikan zu Schaden gekommen war. Als wir in Puerto ankamen, wurde uns mitgeteilt, dass die fehlende Leitung in 2-3 Tagen kommen solle. &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;Doch &lt;st1:place st="on"&gt;&lt;st1:country-region st="on"&gt;Nicaragua&lt;/st1:country-region&gt;&lt;/st1:place&gt; ist halt nicht Deutschland… erst seit diesem Samstag haben wir endlich Strom und das ist auch gut so. Klar kann man ohne elektrische Energie leben, aber mit ist doch eine Erleichterung, das koennen wir eindeutig feststellen, gerade was Licht und Kuehlschrank betrifft. Hier wird es naemlich schon gegen halb sechs Uhr dunkel und nur mit Kerzenlicht kann man dann nicht mehr viel machen. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;      &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span lang="EN-US"&gt;Ansonsten: wie sind die Lebensbedingungen hier? Wie sieht mein Alltag aus? &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span lang="EN-US"&gt;Der Lebensstandard ist sehr niedrig; niedriger als an der Westkueste Nicaraguas, d.h. es gibt kein fliessendes Wasser und der Strom faellt noch oefter aus als am Pazifik. Fuer Moritz und mich heisst das, Wasser aus dem Brunnen holen (wenns nicht gerade geregnet hat, dann fangen wir Regenwasser auf) fuer die Toilette, Geschirr spuelen, putzen, waschen… wobei duschen tun wir uns nicht wie die Nicas mit ner Schuessel Wasser, nein, wir gehen zur Wasserstation nicht weit von unserem Haus, da steht ein kleines Haeuschen mit Wasserhahn an der Decke, ziemlich praktisch. Nur wenns nicht geregnet hat, funktionierts leider nicht, da das Wasser gesammeltes Regenwasser ist.&lt;br /&gt;Stromausfaelle gibt es hier teilweise mehrmals pro Tag, mal nur kurz, mal bis zu mehreren Stunden. d.h. dann am PC arbeiten ist nicht mehr oder die geschriebene E-mail war umsonst (also immer schoen abspeichern).&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;      &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span lang="EN-US"&gt;Nach jetzt knapp 3 Wochen hat sich schon ein bisschen ein Alltag fuer &lt;st1:place st="on"&gt;&lt;st1:state st="on"&gt;mich&lt;/st1:State&gt;&lt;/st1:place&gt; herausgebildet. Von 8-12 Uhr und 2-5 Uhr arbeite ich im Buero von AJECIM (dazu gleich mehr), in der Mittagspause gehe ich meistens Heim was &lt;st1:place st="on"&gt;&lt;st1:city st="on"&gt;essen&lt;/st1:City&gt;&lt;/st1:place&gt; oder ab und zu ins Internetcafé. &lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="SV"&gt;Abends nach der Arbeit mache ich Besorgungen, koche zusammen mit Moritz, treffen Leute oder bekommen Besuch.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;span style=""&gt;                                                                                 &lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span lang="EN-US"&gt;Meine Arbeit bestand in den letzten beiden Wochen darin, eine Statistik zu erstellen ueber die Bevoelkerungszahl und –zusammensetzung aus den Daten, die nach dem Hurrikan aufgenommen wurden. Abgesehen davon mache noch kleine Sachen, wie was abtippen, an Versammlungen teilnehmen oder Kostenvoranschlaege erarbeiten fuer Unternehmungen.&lt;br /&gt;Einen Tag bin ich schon mit in drei Comunidades gefahren, zum &lt;st1:place st="on"&gt;&lt;st1:city st="on"&gt;Essen&lt;/st1:City&gt;&lt;/st1:place&gt; verteilen, denn bis zum 15. Januar werde ich en la emergencia mitarbeiten. Die Fahrt war ziemlich anstrengend, denn lang und hinten auf einem Transporter, bei dem man aufgrund der schlechten Strassen teilweise Angst hatte, dass die Holzbretter krachen. Trotz der Strapazen war die Reise sehr interessant, aber auch traurig anzusehen, was eine Naturkatastrophe anrichten kann. Das Dorf Sisin durch das wir gefahren sind, war total zerstoert, tausende umgefallene Baeume… in eine comunidad konnten wir gar nicht erst reinfahren, weil die Strasse so schlecht war. Aber andererseits war es auch ein schoenes Gefuehl mitanzusehen, wie sich die Leute ueber deine Praesenz und deine Hilfe in Form von Lebensmitteln gefreut haben, denn viele Ortschaften hatten bis dahin noch gar keine Hilfe bzw nur ein Mal von der Regierung bekommen (und da nur minimal, hat mir ein Mann erzaehlt). Das Problem ist, dass die ganzen Ernten, die einzige Lebensgrundlage der Menschen, zerstoert wurden. Es wird 3-4 Monate dauern, bis sich die Leute dort wieder selbst versorgen koennen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span lang="EN-US"&gt;Was zu meiner Arbeit hier auch dazu gehoert, ist zur Kirche zu gehen und an sonstigen Aktivitaeten meines Abeitgebers, der Iglesia Morava, teilzunehmen, was teilweise ziemlich anstrengend ist. Meinen ersten “culto” (Gottesdienst), den ich hier miterlebt habe, war am Samstag in der Woche in der ich angekommen bin. Der Gottesdienst ging 3 ½ Stunden! mit viel Singen, Predigten…und dann noch auf miskito, der Sprache, die von der Mehrheit der Leute hier gesprochen wird. In diesem culto wurden Moritz und ich auch vorgestellt, besser gesagt wir mussten uns selber vorstellen, wozu auch gehoehrt, irgendetwas zu praesentieren, was man kann. Hier heisst das meistens: singen. Gut, dass uns das vorher schon mitgeteilt wurde, so hatten wir zu Hause “Marmor, Stein und Eisen bricht” eingeuebt, Moritz mit Gitarre, ich mit Gesang. Aber dann alleine vor knapp 200 Leute zu singen, ist dann doch noch mal was anderes (v.a. weil ich nicht wirklich singen kann). Ich war so froh, als in dem Moment der Strom ausgefallen war, so wurden wir nur von ein paar Kerzen beleuchtet. Aber das Lied kam gut an, vor allem das kleine Fuellwoertchen “dam” hat den Leuten sehr gut gefallen und es wurde nach seiner Bedeutung gefragt. Am folgenden Tag mussten wir uns erneut vorgestellen, diesmal im Gottesdienst der Iglesia Miskita Central vor knapp 400 Leuten aber ohne Gesang. Puhh!! Anschliessend sind wir zum &lt;st1:place st="on"&gt;&lt;st1:city st="on"&gt;Essen&lt;/st1:City&gt;&lt;/st1:place&gt; eingeladen worden, bei Norma, am Nachmittag fand wieder ein Treffen/culto von Jugendlichen statt, das diesmal “nur” 2 Stunden dauerte. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span lang="EN-US"&gt;Die Kirche hat eine ziemlich wichtige Rolle, wie ihr seht, und die Religioesitaet der Menschen hier ist ziemlich extrem, fuer meinen Geschmack zu extrem. Die Kirche gibt teilweise die ganze Lebensweise vor. Moravos duerfen z.B. nicht trinken, tanzen, rauchen... was fuer uns in Deutschland ganz normal ist. Dieses Thema hat Moritz und &lt;st1:place st="on"&gt;&lt;st1:state st="on"&gt;mich&lt;/st1:State&gt;&lt;/st1:place&gt; natuerlich sehr beschaeftigt, sodass wir bisher jedem Jugendlichen und Mitglied von AJECIM diesbezueglich auf den Zahn gefuehlt haben. Viele halten sich strickt an die Regeln, es gibt aber auch genug, die das trotzdem machen. Man muss halt ein bisschen aufpassen und nicht uebertreiben, denn wenn man oeffentlich gesichtet werden wuerde, wuesste es gleich die ganze Gemeinde und Stadt, und das wuerde ein schlechtes Bild auf die Iglesia Morava werfen. Naja, wir werden sehen..&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span lang="EN-US"&gt;Und a propos Arbeit: diesen Begriff darf man nicht so verstehen, wie in Deutschland, dass ist uns gleich klargeworden. Viel Arbeit besteht hier darin Versammlungen abzuhalten, bei denen kaum produktives rauskommt. Es wird viel geredet, aber konkrete Abmachungen und Planungen sind Mangelware. Das ist meiner Meinung nach ein echtes Problem, denn so scheitert vieles an mangelnder Organisation oder fruehzeitiger Planung. Ein Beispiel: Vor 2 Wochen am Dienstag sollten 2 Brigaden von Jugendlichen in die Comunidades starten, um bei Aufraeumarbeiten nach dem Hurrikan zu helfen. Am Montag!! haben wir dafuer einen Kostenvoranschlag fuer die noetige Verpflegung der Jugendlichen aufgestellt., die aber noch von “oben” abgesegnet werden musste und am gleichen Tag haetten die Lebensmittel noch eingekauft werden muessen. Geklappt hat das dann natuerlich nicht, die Reisen wurden zunaechst um ein paar Tage verschoben, konnten dann aber leider aufgrund fehlender finanzieller Mittel gar nicht durchgefuehrt werden.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span lang="EN-US"&gt;Ja was hab ich sonst noch so gemacht...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span lang="EN-US"&gt;…ich war im Meer baden am Strand von Puerto mit ziemlich warmen Wasser und Palmen… herrlich!!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span lang="EN-US"&gt;…habe viele nette Leute kennengelernt, z.B. die Pfarrersfamilie von der einzigen spanischsprachigen Iglesia Morava “Esperanza”, deren Gottesdienst &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;Moritz und ich die letzten beiden Sonntage besucht haben (eher Bibelstunde, sehr nett). Beide Male waren wir anschliessend zum Mittagessen eingeladen. Letzten Sonntag waren wir dann Nachmittags noch im Jugend”gottesdienst”/”treff” der gleichen Gemeinde, bei dem wir ab sofort ein bisschen mitarbeiten werden.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span lang="EN-US"&gt;…und ansonsten geht ziemlich viel Zeit fuer die Alltaeglichkeiten des Lebens, wie kochen, waschen (per Hand), das Haus in Ordnung halten, einkaufen,…drauf.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span lang="EN-US"&gt;Diese Woche von Sonntag bis Donnerstag haben wir zudem spontanen Besuch von unserer “Familie” aus Managua, Jakob und Christoph, bekommen; sie sind mit ihrer Kirche (Iglesia Luterana) und einer Aerztedelegation aus den USA gekommen. Wir waren zusammen am &lt;st1:place st="on"&gt;Strand&lt;/st1:place&gt;, Haare schneiden ;-) und das 1. Mal hier am Abend aus, was ziemlich lustig war! Zudem haben uns die beiden eine super praktische Regenrinne ans Dach gebaut, sodass wir das Regenwasser besser auffangen koennen, was uns einiges wassertragen erspart.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span lang="EN-US"&gt;Zum Schluss noch was zur Sprache und Verstaendigung: Wie ihr wisst, wird hier neben Spanisch noch Miskito gesprochen, eine indigene Sprache, die fuer uns ohne Verbindung zu irgendeiner schon bekannten steht, abgesehen davon, dass einige Woerter aus dem Spanischen und Englischen uebernommen wurden. Das Miskito gehoert hier zur Kultur dazu und wird ueberall gesprochen, die “cultos” und “encuentros” von der Kirche sind teilweise komplett auf Miskito; was folglich zu abschalten meinerseits fuehrt, weil man einfach nichts versteht. Doch ich bin schon dabei, das zu aendern; mit Exdel habe ich angefangen zu lernen, er deutsch, ich miskito..und ich hoffe mal, dass wir das durchziehen, vor hab ichs auf jeden Fall. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span lang="EN-US"&gt;So, das wars dann mal wieder. Wenn ihr Fragen habt oder was bestimmtes wissen wollt, meldet euch bei mir.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span lang="EN-US"&gt;Aisabe&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: center;" align="center"&gt;&lt;span lang="EN-US"&gt;Swanny (hier koennen die Leute Swanny aussprechen, so viel zum Unterschied zwischen der Pazifik- und Atlantikkueste, wozu ich mal noch was schreiben muss…)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2258209585170226271-2519998306496795936?l=swanny-in-bilwi.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://swanny-in-bilwi.blogspot.com/feeds/2519998306496795936/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2258209585170226271&amp;postID=2519998306496795936' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2258209585170226271/posts/default/2519998306496795936'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2258209585170226271/posts/default/2519998306496795936'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://swanny-in-bilwi.blogspot.com/2007/10/lebenszeichen.html' title='Lebenszeichen..'/><author><name>Swanny</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09018035343409095107</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='19' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_QEwiMctbvDQ/Rp_FUc6BaLI/AAAAAAAAAAk/idGGDp2glpA/s320/swantje-madrid.jpg'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2258209585170226271.post-6217431643692251703</id><published>2007-10-09T15:43:00.000-06:00</published><updated>2007-10-09T15:49:08.151-06:00</updated><title type='text'>Puerto Cabezas</title><content type='html'>liebe Leute,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;sorry, dass ich mich sooo lange nicht gemeldet habe.  Ich bin jetzt seit letzter woche mittwoch in Puerto Cabezas und mir gefaellts hier richtig. Ein Problem ist nur, dass wir noch keinen Strom im Haus haben, deshalb konnte ich mich noch nicht in Ruhe hinhocken, um was zu schreiben. demnaechst (Nicaragua-muss man relativ betrachten), wenn wir strom haben, werde ich mich dann ganz ausfuehrlich bei euch melden..denn im moment bin ich nur kurz wegen der arbeit hier im Internetcafe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;liebe gruesse&lt;br /&gt;swanny&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2258209585170226271-6217431643692251703?l=swanny-in-bilwi.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://swanny-in-bilwi.blogspot.com/feeds/6217431643692251703/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2258209585170226271&amp;postID=6217431643692251703' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2258209585170226271/posts/default/6217431643692251703'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2258209585170226271/posts/default/6217431643692251703'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://swanny-in-bilwi.blogspot.com/2007/10/puerto-cabezas.html' title='Puerto Cabezas'/><author><name>Swanny</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09018035343409095107</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='19' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_QEwiMctbvDQ/Rp_FUc6BaLI/AAAAAAAAAAk/idGGDp2glpA/s320/swantje-madrid.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2258209585170226271.post-7796644536540941662</id><published>2007-09-23T08:21:00.001-06:00</published><updated>2007-09-23T09:08:58.851-06:00</updated><title type='text'>Die letzten Wochen(enden)</title><content type='html'>Jetzt bin ich schon einen Monat unterwegs, und ich wuerde sagen, dass ich mich schon sehr gut eingelebt habe. Richtiges Heimweh ist bei mir nicht aufgetreten (das heisst jetzt nicht, dass ich nicht an euch denke), aber dazu prasseln viel zu viele neue Eindruecke auf mich ein. Das Staedtchen Esteli ist mir schon richtig ans Herz gewachsen und ich bin gespannt, wie es in Puerto werden wird.&lt;br /&gt;Die letzten 2, 3 Wochen habe ich weiterhin unter der Woche Sprachkurs gehabt, nachmittags hatte ich auch immer was zu tun. Sei es einen Bericht ueber den Hurrikan schreiben oder die Planung fuers Wochenende in Angriff nehmen. Vor 3 Wochen war ich im Naturreservat Tisey, ganz in der Naehe von Esteli. Vom Berg hatte man einen wunderbaren Ausblick auf die Umgebung, d.h. Berge, Vulkane, Natur pur. Zudem haben wir dort eine Kaeserei und einen verrueckten Alten besucht, der schon seit 31 Jahren Bilder in den Stein haut. Am folgenden Tag sind wir dann zu dem bekannten Wasserfall dort gelaufen, wobei wir 2 nette Nicas kennengelernt haben, mit denen wir abends mal ausgegangen sind. War ziemlich lustig!&lt;br /&gt;Am darauffolgenden Wochenende waren wir im anderen Naturresevat, Miraflor, wo wir bei einem deutsch-polnischen Paar uebernachtet haben. Die 2 Tage dort waren super schoen, mit Wanderungen in den Bergen, netten Unterhaltungen, wobei wir ziemlich viel ueber die Kultur und die Geschichte Nicaraguas sowie den Kaffeeanbau gelernt haben.&lt;br /&gt;Letzte Woche sind wir dann mal in Esteli geblieben. Wir haben nur einen kurzen Abstecher nach Condega, einem kleinen Ort weiter noerdlich, gemacht, da sich Moritz dort eine Gitarre kaufen wollte. Diese werden dort noch per Handarbeit hergestellt und sollen die besten ganz Nicaraguas sein. Leider dauert die Anfertigung 8-10 Tage, sodass Moritz keine Zeit mehr gehabt haette, sie abzuholen. Besichtigt haben wir dort dann noch ein abgestuerztes Flugzeug der Contras aus den 80er Jahren. Die Abende habe wir dazu genutzt, das Nachtleben zu erkunden, wobei wir 2 richtig nette Amis und 2 Kanadierinnen kennen gelernt haben. Und was das Ausgehen betrifft: die nicaraguanische Musik (v.a.Reggaeton) muss ich mir noch in Fleisch und Blut uebergehen lassen, was anderes hoert man hier naemlich nicht (v .a. nicht an der Costa) und Salsa und Merengue,.. tanzen zu lernen waer auch nicht schlecht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Moment sitzte ich nun im Hostel Oasis in Granada (8:30, bin grad aufgestanden) wo Moritz und ich kurzentschlossen am Freitag nach der Schule hingefahren sind. Granada ist eine sehr schoene Stadt mit vielen Haeusern aus der Kolonialzeit, dafuer aber auch sehr touristisch. So viele cheles auf einem Haufen habe ich die letzten Wochen zusammen nicht gesehen. Ansonsten ist es hier richtig heiss im Gegensatz zu Esteli. Da ist es sehr angenehm, Haengematten und Pool im Hostel zu haben, ein richtiger Luxus, den wir gar nicht mehr gewoehnt sind.&lt;br /&gt;Gestern haben wir noch ein paar andere deutsche Freiwillige getroffen, die wir schon vom Nicanetz-Seminar in Deutschland kannten. War nett, haben uns ausgetauscht und ganz viele Handynummern (von anderen Freiwilligen) ausgetauscht. Gleich fahren wir mit dem Bus nach Masaya und hoffen, dort auf dem Markt eine Gitarre zu finden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Naechste Woche Donnerstag werden wir dann den Sprachkurs in Esteli beenden, nach Managua fahren und von dort weiter an die Atlantikkueste, wo wir dann mit unserer Arbeit beginnen werden. A propos Arbeit: ich habe hier schon Trompetenunterricht gegeben. Alles was man hier erzaehlt, wird sofort weitergegeben, so auch dass ich Trompete spielen kann. Ein Bekannter von meinem Gastbruder kam dann mal vorbei, mit Trompete. Er konnte schon einigermassen spielen, nur die Griffe der Toene wusste er nicht; die habe ich im dann erklaert und noch Alle meine Entchen beigebracht ;-).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So, das wars mal, ich meld mich wieder&lt;br /&gt;Eswanni&lt;br /&gt;(mein neuer Name hier, nur Swanny koennen die Nicas nicht aussprechen, und Swantje erst recht nicht :-) )&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2258209585170226271-7796644536540941662?l=swanny-in-bilwi.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://swanny-in-bilwi.blogspot.com/feeds/7796644536540941662/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2258209585170226271&amp;postID=7796644536540941662' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2258209585170226271/posts/default/7796644536540941662'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2258209585170226271/posts/default/7796644536540941662'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://swanny-in-bilwi.blogspot.com/2007/09/jetzt-bin-ich-schon-einen-monat.html' title='Die letzten Wochen(enden)'/><author><name>Swanny</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09018035343409095107</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='19' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_QEwiMctbvDQ/Rp_FUc6BaLI/AAAAAAAAAAk/idGGDp2glpA/s320/swantje-madrid.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2258209585170226271.post-5611285621241051885</id><published>2007-09-20T16:00:00.000-06:00</published><updated>2007-09-20T16:01:23.156-06:00</updated><title type='text'>chiquita bonita...</title><content type='html'>Als chele oder chela fällt man hier auf, daran muss man sich gewöhnen. Kein Weg, v.a. wenn ich als Frau alleine unterwegs bin, ohne Zurufe wie bonita, guapa, chelita... oder Katzenlauten ähnliches hinterherge“pfeife“ tz tz tz.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2258209585170226271-5611285621241051885?l=swanny-in-bilwi.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://swanny-in-bilwi.blogspot.com/feeds/5611285621241051885/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2258209585170226271&amp;postID=5611285621241051885' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2258209585170226271/posts/default/5611285621241051885'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2258209585170226271/posts/default/5611285621241051885'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://swanny-in-bilwi.blogspot.com/2007/09/chiquita-bonita.html' title='chiquita bonita...'/><author><name>Swanny</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09018035343409095107</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='19' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_QEwiMctbvDQ/Rp_FUc6BaLI/AAAAAAAAAAk/idGGDp2glpA/s320/swantje-madrid.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2258209585170226271.post-5013241712811682580</id><published>2007-09-20T15:59:00.000-06:00</published><updated>2007-09-20T16:00:27.731-06:00</updated><title type='text'>die Panamericana</title><content type='html'>Die Straße schlechthin, hab ich immer gedacht; reicht sie doch von Alaska bis Feuerland. Und jetzt wohn ich nur eine Parallelstraße von ihr entfernt, kann einfach drüberspazieren, wie einige Pferde, und Kühe, die sich verirrt haben. Hinzu kommt jetzt in der Regenzeit&lt;br /&gt;viel angeschwemmter Matsch.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2258209585170226271-5013241712811682580?l=swanny-in-bilwi.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://swanny-in-bilwi.blogspot.com/feeds/5013241712811682580/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2258209585170226271&amp;postID=5013241712811682580' title='39 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2258209585170226271/posts/default/5013241712811682580'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2258209585170226271/posts/default/5013241712811682580'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://swanny-in-bilwi.blogspot.com/2007/09/die-panamericana.html' title='die Panamericana'/><author><name>Swanny</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09018035343409095107</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='19' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_QEwiMctbvDQ/Rp_FUc6BaLI/AAAAAAAAAAk/idGGDp2glpA/s320/swantje-madrid.jpg'/></author><thr:total>39</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2258209585170226271.post-6402567378627701291</id><published>2007-09-20T15:58:00.000-06:00</published><updated>2007-09-20T15:59:38.500-06:00</updated><title type='text'>die Tütennation</title><content type='html'>Egal was man kauft, hier bekommt man alles in Tüten, z.B. die super leckeren refrescos. Das sind selbstgemachte Fruchtsäfte aus frischgepressten Früchten mit Wasser, Zucker und Eiswürfeln. (ein passendes Bild dazu gibts im Webalbum)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2258209585170226271-6402567378627701291?l=swanny-in-bilwi.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://swanny-in-bilwi.blogspot.com/feeds/6402567378627701291/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2258209585170226271&amp;postID=6402567378627701291' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2258209585170226271/posts/default/6402567378627701291'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2258209585170226271/posts/default/6402567378627701291'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://swanny-in-bilwi.blogspot.com/2007/09/die-ttennation_20.html' title='die Tütennation'/><author><name>Swanny</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09018035343409095107</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='19' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_QEwiMctbvDQ/Rp_FUc6BaLI/AAAAAAAAAAk/idGGDp2glpA/s320/swantje-madrid.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2258209585170226271.post-7239942376166082072</id><published>2007-09-20T15:56:00.000-06:00</published><updated>2007-09-20T15:57:43.093-06:00</updated><title type='text'>Fotos</title><content type='html'>so, ich habs endlich geschafft, mal ein par Fotos hochzuladen. Ihr muesst einfach auf den Link rechts Picasa Webalbum.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2258209585170226271-7239942376166082072?l=swanny-in-bilwi.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://swanny-in-bilwi.blogspot.com/feeds/7239942376166082072/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2258209585170226271&amp;postID=7239942376166082072' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2258209585170226271/posts/default/7239942376166082072'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2258209585170226271/posts/default/7239942376166082072'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://swanny-in-bilwi.blogspot.com/2007/09/fotos.html' title='Fotos'/><author><name>Swanny</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09018035343409095107</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='19' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_QEwiMctbvDQ/Rp_FUc6BaLI/AAAAAAAAAAk/idGGDp2glpA/s320/swantje-madrid.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2258209585170226271.post-1682979405257927974</id><published>2007-09-06T14:23:00.000-06:00</published><updated>2007-09-06T14:35:07.297-06:00</updated><title type='text'>mir gehts gut!!</title><content type='html'>Ihr habt bestimmt mitbekommen, dass der hurricane Felix in Puerto Cabezas ziemlich schlimm gewuetet hat. Es wurde dort viel zerstoert, Haeuser abgedeckt und im Moment ist die Versorgung mit Trinkwasser ziemlich schlecht. Esteli hat es nicht getroffen, hier hat es nur ziemlich stark geregnet. Mir geht es also gut, einige haben ja gefragt.&lt;br /&gt;Gestern habe ich mit Exdel, dem Freiwilligenbeauftragten der Iglesia Morava gesprochen, und er meinte, wir koennen kommen. Im Moment beginnen die Menschen dort, die Stadt und ihre Haeuser wieder aufzubauen. Nach dem Sprachkurs werden wir aber zunaechst einige Tage in Managua bleiben, um die dortige Gemeinde kennenzulernen. Bis dahin hat sich die Lage in Puerto dann hoffentlich etwas beruhigt.&lt;br /&gt;Ansonsten werde ich dann sehen, wie es weitergeht. Eine helfende Hand wird auf jeden Fall immer gebraucht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Gruesse&lt;br /&gt;Swanny&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2258209585170226271-1682979405257927974?l=swanny-in-bilwi.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://swanny-in-bilwi.blogspot.com/feeds/1682979405257927974/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2258209585170226271&amp;postID=1682979405257927974' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2258209585170226271/posts/default/1682979405257927974'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2258209585170226271/posts/default/1682979405257927974'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://swanny-in-bilwi.blogspot.com/2007/09/mir-gehts-gut.html' title='mir gehts gut!!'/><author><name>Swanny</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09018035343409095107</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='19' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_QEwiMctbvDQ/Rp_FUc6BaLI/AAAAAAAAAAk/idGGDp2glpA/s320/swantje-madrid.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2258209585170226271.post-5498937700646584440</id><published>2007-08-31T18:10:00.000-06:00</published><updated>2007-08-31T18:30:07.238-06:00</updated><title type='text'>was ich so mache</title><content type='html'>Wie schnell sich doch alles aendern kann!! In Managua habe ich mich nicht sehr wohl gefuehlt, mir war die ganze Zeit etwas mulmig zumute. Klar man ist neu in einem fremden Land, uebermuedet von der Anreise und man was nicht genau, was einen so alles erwarten wird.&lt;br /&gt;Doch hier in Esteli ist es wirklich super!! Meine Gastfamilie ist total nett. Ich hab jetzt auch druchgeblickt, wer da alles wohnt: Yolanda (meine Gastmutter) und ihr Mann Raul, die Tante, ein Sohn, eine Tochter mit 2 Kindern sowie eine weitere Tochter mit Mann und Zwillingen. Die Lebensbedingungen sind dem Land entsprechend nicht so gut, oft faellt der Strom aus oder es gibt kein fliessend Wasser; wobei in meiner Familie gehts eigentlich.&lt;br /&gt;Morgens um 8 Uhr gehe ich fuer 4 Stunden in die Sprachschule. Die Lehrerinnen sind alle total nett. Heute waren wir waehrend dem Unterricht auf einem Markt, um die Namen von Fruechten und Gemuese zu lernen. Auf die Sprachschule gehen neben mir noch Moritz, Josephine, die ich schon von einem Seminar in Deutschland kannte, sowie eine weitere Deutsche und 2 Amis. Nachmittags treffen wir uns meistens und machen unsere Aufgaben oder chillen einfach (was uebrigens eine sehr beliebte Beschaeftigung hier ist). Morgen machen wir einen Ausflug zu einem Naturreservat in der Gegend, das sehr schoen sein soll.&lt;br /&gt;Mit meinem Spanisch komme ich uebrigens sehr gut vorran. Worans halt happert sind die Vokabeln..&lt;br /&gt;So, das zu meinen Beschaeftigungen hier. Bald gibts mehr ueber das Leben hier und was mir so aufgefallen ist.. und dann auch ein paar Fotos, wenns denn klappt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hasta la próxima&lt;br /&gt;Swanny&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2258209585170226271-5498937700646584440?l=swanny-in-bilwi.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://swanny-in-bilwi.blogspot.com/feeds/5498937700646584440/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2258209585170226271&amp;postID=5498937700646584440' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2258209585170226271/posts/default/5498937700646584440'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2258209585170226271/posts/default/5498937700646584440'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://swanny-in-bilwi.blogspot.com/2007/09/was-ich-so-mache.html' title='was ich so mache'/><author><name>Swanny</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09018035343409095107</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='19' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_QEwiMctbvDQ/Rp_FUc6BaLI/AAAAAAAAAAk/idGGDp2glpA/s320/swantje-madrid.jpg'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2258209585170226271.post-7065549902579280476</id><published>2007-08-28T16:58:00.000-06:00</published><updated>2007-08-28T17:13:26.066-06:00</updated><title type='text'>Endlich da!</title><content type='html'>Hola,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;seit 2 Tagen bin ich nun in Nicaragua. Am Sonntag Nachmittag sind wir nach 10 Stunden Fahrt und langer Warterei an der Grenze endlich, und ohne Zwischenfaelle, d.h. ohne ausgeraubt zu werden, in Managua angekommen. Dort haben uns Lisa und Johanna, unsere Vorgaengerinnen abgeholt und zu einer Hospedaje gebracht. Die gemeinsame Zeit haben wir dazu genutzt uns auszutausche, was auf jdenFall sehr wichtig war. Am naechsten Tag waren wir dann auf dem beruechtigten, weil gefaehrlichen Orientalischen Markt und in der Deutschen Botschaft, dann sind Lisa und Johanna auch schon in Richtung Heimat geflogen. Gott sei dank konnten wir uns dann noch mit Martin, einem Oesterreicher der 8 Monate in Puerto Cabezas gelebt hat, treffen, denn Managua ist eine ziemlich unuebersichtliche und gefaehrliche Stadt, und am Anfang auch ziemlich respekteinfloessend. Da war es uns doch lieber, nicht allein zu sein.&lt;br /&gt;Heute sind wir dann mit dem Bus weiter nach Esteli gefahren. Esteli liegt ca 150 km noerdlich von Managua. Wir werden hier einen Sprachkurs machen. Wir wurden in der Sprachschuke Los Pipitos sehr herzlich empfangen und ich habe mich sofort sehr wohl gefuehlt (Managua ist da schon ein anderes Pflaster). Ich freue mich richtig auf die Zeit hier, denn meine Gastfamilie ist auch total nett. Ich wohne bei Jolanda und Raul, den Grosseltern der Familie. Ausserdem wohnen dort die Tochter mit ihrem 2 Jaehrigem Sohn und dem 17 taegigen Baby, sowie Zwillingsnichten und ein Sohn. Die Familie ist noch viel groesser.&lt;br /&gt;Morgen werden wir eine Zigarrenfabrik besuchen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sodele, das wars erstmal&lt;br /&gt;hasta luego&lt;br /&gt;Swanny&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2258209585170226271-7065549902579280476?l=swanny-in-bilwi.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://swanny-in-bilwi.blogspot.com/feeds/7065549902579280476/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2258209585170226271&amp;postID=7065549902579280476' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2258209585170226271/posts/default/7065549902579280476'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2258209585170226271/posts/default/7065549902579280476'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://swanny-in-bilwi.blogspot.com/2007/08/endlich-da.html' title='Endlich da!'/><author><name>Swanny</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09018035343409095107</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='19' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_QEwiMctbvDQ/Rp_FUc6BaLI/AAAAAAAAAAk/idGGDp2glpA/s320/swantje-madrid.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2258209585170226271.post-1794330906474545694</id><published>2007-08-26T06:13:00.000-06:00</published><updated>2007-08-26T06:20:44.425-06:00</updated><title type='text'>kaum angekommen in san jose...</title><content type='html'>gehts auch schon weiter nach Managua. &lt;br /&gt;Nachdem wir ca 40 stunden unterwegs waren, sind wir gestern heil und mit allem gepaeck in san jose, der hauptsradt costa ricas, gelandet. die nacht haben wir in einem backpackers hostel verbracht. Von hier aus starten wir gleich (bei uns ist gerade 6:16) mit dem Bus Richtung Managua, wo uns eine unserer Vorgaengerinnen abholt.&lt;br /&gt;was mir hier als erstes aufgefallen ist: es liegt ganz viel muell auf den strassen. Aber ansonsten ist der erste eindruck positiv. die leute sind sehr freundlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;dass ich jetzt wirklich fuer ein jahr weg sein werde, ist mir noch nicht ganz klar geworden. im moment kommt es mir eher noch vor wie urlaub. es wird aber auf jeden fall sehr aufregend werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;aus san jose&lt;br /&gt;swanny&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2258209585170226271-1794330906474545694?l=swanny-in-bilwi.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://swanny-in-bilwi.blogspot.com/feeds/1794330906474545694/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2258209585170226271&amp;postID=1794330906474545694' title='7 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2258209585170226271/posts/default/1794330906474545694'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2258209585170226271/posts/default/1794330906474545694'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://swanny-in-bilwi.blogspot.com/2007/08/kaum-angekommen-in-san-jose.html' title='kaum angekommen in san jose...'/><author><name>Swanny</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09018035343409095107</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='19' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_QEwiMctbvDQ/Rp_FUc6BaLI/AAAAAAAAAAk/idGGDp2glpA/s320/swantje-madrid.jpg'/></author><thr:total>7</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2258209585170226271.post-8091393846690399250</id><published>2007-08-21T15:23:00.000-06:00</published><updated>2007-08-21T15:34:04.967-06:00</updated><title type='text'>Es kribbelt...</title><content type='html'>...und die Aufregung steigt, denn schon in 4 Tagen gehts los! Dann werde ich zusammen mit meinem Mitfreiwilligen Moritz aus Rheinfelden nach San José, Costa Rica, fliegen, von wo aus wir uns in Richtung Managua, Nicaragua, mit dem Bus aufmachen werden. Wie schon erwähnt, werden wir zunächst einen Sprachkurs in Estelí machen, bevor wir unseren Dienst in Puerto Cabezas beginnen.&lt;br /&gt;Dort werden wir für die "Iglesia Morava" (Herrenhuter Brüdergemeine) arbeiten, d.h. in der Jugendorganisation tätig sein, bei der Aids-Aufklärung mitwirken, Englischkurse geben und das Projekt einer Telenovela, das unsere Vorgängerinnen initiiert haben, weiterführen.&lt;br /&gt;Ich bin total gespannt, was mich erwartet und hoffe erstmal, dass die weite Reise gut klappt. Am Samstag morgen um 7:15 Uhr geht der Flieger ab Frankfurt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2258209585170226271-8091393846690399250?l=swanny-in-bilwi.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://swanny-in-bilwi.blogspot.com/feeds/8091393846690399250/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2258209585170226271&amp;postID=8091393846690399250' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2258209585170226271/posts/default/8091393846690399250'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2258209585170226271/posts/default/8091393846690399250'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://swanny-in-bilwi.blogspot.com/2007/08/es-kribbelt.html' title='Es kribbelt...'/><author><name>Swanny</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09018035343409095107</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='19' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_QEwiMctbvDQ/Rp_FUc6BaLI/AAAAAAAAAAk/idGGDp2glpA/s320/swantje-madrid.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2258209585170226271.post-7453803731694632815</id><published>2007-07-19T13:17:00.000-06:00</published><updated>2007-07-19T13:24:30.828-06:00</updated><title type='text'>In 5 Wochen gehts los...</title><content type='html'>...dann beginnt die große und abenteuerreiche Reise nach Nicaragua!! Am 25. August werde ich Deutschland für ein Jahr den Rücken kehren und nach einem 4-wöchigen Sprachkurs in Estelí meinen Friedensdienst in Puerto Cabezas/Bilwi, das an der Ostküste Nicaraguas liegt, beginnen. Ich bin gespannt und voller Vorfreude (in die sich natürlich auch ein bisschen Ungewissheit, was mich dort erwarten wird, mischt).&lt;br /&gt;Das wars fürs erste,&lt;br /&gt;liebe Grüße&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2258209585170226271-7453803731694632815?l=swanny-in-bilwi.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://swanny-in-bilwi.blogspot.com/feeds/7453803731694632815/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2258209585170226271&amp;postID=7453803731694632815' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2258209585170226271/posts/default/7453803731694632815'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2258209585170226271/posts/default/7453803731694632815'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://swanny-in-bilwi.blogspot.com/2007/07/in-5-wochen-gehts-los.html' title='In 5 Wochen gehts los...'/><author><name>Swanny</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09018035343409095107</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='19' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_QEwiMctbvDQ/Rp_FUc6BaLI/AAAAAAAAAAk/idGGDp2glpA/s320/swantje-madrid.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry></feed>
